Blog / Was ist ein Mototherapeut?

Donnerstag, 16 Juli 2009 um 20:27

Motologen und Motologinnen arbeiten an der Erweiterung und Vervielfältigung des Wissens um die Zusammenhänge von Bewegung, Persönlichkeit und Umwelt, das heißt sie sind tätig in Forschung und Lehre an Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen, unterrichten an Schulen, Fachschulen, Akademien und sonstigen Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen. Praktisch arbeiten sie mit Klienten und Klientinnen, Patienten und Patientinnen verschiedener Altersstufen unter unterschiedlichen institutionellen Rahmenbedingungen. Sie sind diagnostisch tätig, führen eigenverantwortlich pädagogische und therapeutische Maßnahmen durch und stimmen sich mit Fachkräften aus anderen Therapie- und Pädagogikberufen ab. Bei der praktischen Arbeit verwenden sie unterschiedliche Methoden, Medien und Materialien sowie räumliche und situative Arrangements mit dem Ziel, daß die Klienten und Klientinnen, Patienten und Patientinnen ihre Erfahrungsräume erweitern, Entwicklungsblockaden lösen und Entwicklungsrückstände aufholen können. Ansatzpunkt ist in jedem Fall die Bewegung und das Körperverhältnis des Menschen mit seinen vielfältigen Aspekten und Auswirkungen auf die Gesamtpersönlichkeit. Motologen und Motologinnen bringen die Kenntnisse aus ihrer interdisziplinären und prozeßorientierten Ausbildung in integrierte Teamarbeit ein und wirken mit bei der Erstellung gemeinsamer Konzeption en für den Bewegungsbereich. Nicht selten leiten sie inhaltlich und organisatorisch größere Abteilungen der Bewegungs- und Körpertherapie. Diplom-Motologen und Motologinnen arbeiten in Einrichtungen der Behinderten- und Gesundheitsfürsorge sowie in Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung von der Berufsfachschule bis zur Hochschule. Bei der konkreten motopädischen Arbeit sind sie unter anderem in Sporthallen oder Gymnastikräumen

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