krishtan
männlich - 17 Jahre, Wo alle Hoffnung im Dunkeln zerfliesst, Schweiz
Blog 13
In meinem Blog schreibe ich vor allem Philosophisches Zeugs und auch ein Paar Literaturzitate.
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Friedrichs Totenlandschaft
1.
Die Erde schweigt mit tiefem, tiefem Trauern,
Vom leisen Geisterhauch der Nacht umflüstert.
Horch, wie der Sturm in alten Eichen knistert
Und heulend braust durch die verfallnen Mauern.
Auf Gräbern liegt, als wollt' er ewig dauern,
Ein tiefer Schnee, der Erde still verschwistert,
Und finstrer Nebel, der die Nacht umdüstert,
Umarmt die Welt mit kalten Todesschauern.
Es blickt der Silbermond in bleichem Zittern
Mit stiller Wehmut durch die öden Fenster.
Auch seiner Strahlen sanftes Licht verglüht.
Und leis' und langsam zu des Kirchtors Gittern,
Still wie das Wandern nächtlicher Gespenster,
Ein Leichenzug mit Geisterschritten zieht.
2.
Und plötzlich hör' ich süsse Harmonieen,
Wie Gottes Wort, in Töne ausgegossen,
Und Licht, als wie dem Kruzifix entsprossen,
Und meines Sternes Schimmer seh' ich glühen.
Da wird mir's klar in jenen Melodieen:
Der Quell der Gnade ist in Tod geflossen,
Und jene sind der Seligkeit Genossen,
Die durch das Grab zum ew'gen Lichte ziehen.
So mögen wir das Werk des Künstlers schauen!
Ihn führte herrlich zu dem schönsten Ziele
Der holden Musen süsse, heil'ge Gunst.
Hier darf ich kühn dem eignen Herzen trauen;
Nicht kalt bewundern soll ich, nein, ich fühle,
Und im Gefühl vollendet sich die Kunst. -
frau am steuer xD
Heute morgen war ich auf der A5 unterwegs ...
Links von mir fuhr eine Frau einen brandneuen BMW mit über 130 km/h ihr Gesicht ganz nah am Spiegel und pinselte ihre Augenlider. Einen Moment sah ich weg; als ich wieder hinsah, war sie schon halb in meiner Spur, noch immer mit dem Make-up beschäftigt.
Obwohl ich ein sehr männlicher Kerl bin, erschrak ich so, dass mir mein Elektrorasierer aus der Hand flog, der mir mein Sandwich aus der anderen Hand schlug. Beim Versuch, den Wagen mit den Knien wieder in die Spur zu bringen, fiel mir das Handy vom Ohr direkt in den heißen Kaffee zwischen meinen Beinen. Der schwappte heraus, verbrannte mir meine edelsten Teile, ruinierte mein Handy und unterbrach ein wichtiges Gespräch!
Oh, ich hasse Frauen am Steuer ... -
bill gates unser
Vater Bill Gates,
der du überwachst meine Festplatte,
geheiligt sei Dein Windows,
dein Update komme,
dein Bugfix geschehe,
wie in Windows so auch in Office.
Unser täglich MSN gib uns heute,
und vergib uns unsere Raubkopie,
so wie wir vergeben unserer Telecom.
Und führe uns nicht zu IBM,
sondern erlöse uns von OS/2.
Denn dein ist das DOS und das Windows und das NT
in Ewigkeit.
Strg-Alt-Entf -
Wer kennt sich us mit shopping in zöri?
Ich han in Zöri vor einiger Ziit (paar woche oder mönet, was weiss ich) in Zöri, wahrschinlech im Niederdorf inere boutique en grawatte gseh, mit ganz vell totechöpf wo rosene im muul hend, de Hintergrond isch glaub donkelblau oer schwarz gsii. Ich wott mer ums verrecke so eini för euses Abschlussfest chaufe, zum nomol chli schocke
. D frog isch jetzt: I welem Lade gits sone Grawatte? Wer vo euch chamer witerhälfe? -
Kindersoldaten
KindersoldatInnen weltweit
«Als sie in unser Dorf kamen, fragten sie meinen älteren Bruder, ob er bereit sei, der Rebellengruppe beizutreten. Er war erst siebzehn Jahre alt und sagte nein. Daraufhin erschossen sie ihn und fragten mich. Was hätte ich machen sollen – ich wollte nicht sterben.» Das Schicksal dieses dreizehnjährigen Jungen aus der Demokratischen Republik Kongo teilen weltweit Tausende von Kindern.
Weltweit werden bis zu 300'000 Kinder in über 30 bewaffneten Konflikten eingesetzt , entweder als Angehörige regulärer Streitkräfte oder als Mitglieder von bewaffneten Oppositionsgruppen.
Am meisten KindersoldatInnen gibt es in Afrika und Asien. Alleine in Myanmar (Burma) stehen etwa 70'000 Knaben im Dienste der Armee. Die meisten Kriege, in denen heute Kinder eingesetzt werden, finden in Afrika statt. Auf dem ganzen Kontinent dienen mehr als 100'000 Kinder unter 18 Jahren in bewaffneten Konflikten.
Manche Regierungen und bewaffnete Oppositionsgruppen geben an, dass sie Kinder einsetzen, um einen Mangel an erwachsenen Soldaten auszugleichen. In Tat und Wahrheit werden Jungen und Mädchen als SoldatInnen missbraucht , denn sie sind billig, «entbehrlich», leichter zu Gehorsam zu erziehen und zu manipulieren als Erwachsene.
«Kinderleichte» Waffen
Die meisten KindersoldatInnen sind zwischen 15 und 18 Jahre alt, einige werden schon als Sechsjährige rekrutiert. Dank der unkontrollierten Verbreitung von «kinderleichten» Kleinwaffen können schon die Jüngsten in Kriegen eingesetzt werden.
Viele von ihnen werden zum Kriegsdienst gezwungen. Andere schliessen sich bewaffneten Gruppen an, nachdem sie Zeugen oder Opfer staatlicher Übergriffe wurden. Manche befinden sich in einer so ausweglosen Situation, dass sie sich freiwillig für den bewaffneten Kampf melden.
Sie hoffen auch, mit dem Sold ihre Not leidenden Angehörigen ernähren zu können. Viele Mädchen schliessen sich den Truppen an, um einer Zwangsheirat oder dem Schicksal als Sklavin der eigenen Familie zu entkommen.
Opfer von Misshandlungen und Vergewaltigungen
KindersoldatInnen opfern ihre Kindheit für das politische oder militärische Weiterkommen ihrer Anführer. Viele dieser Kinder und Jugendlichen müssen an vorderster Front kämpfen und töten. Andere werden als Minenlegerinnen, Spione, Botinnen, Träger, Köchinnen, Diener oder Sexsklavinnen missbraucht.
Körperliche Misshandlungen und Vergewaltigungen sind weit verbreitet. Die Kinder werden gezwungen, zu töten und schlimmste Menschenrechtsverletzungen zu begehen.
Die Zahl der Opfer ist unter KindersoldatInnen besonders hoch, weil sie unerfahren, unerschrocken und ungeübt sind. Oft werden sie für besonders gefährliche Einsätze herangezogen, wie z.B. das Auskundschaften der feindlichen Linien oder das Auslegen von Landminen. Und sie werden mit Alkohol und anderen Drogen vollgepumpt, um über die Angst vor dem Kampf hinwegzukommen.
Schwierige Rückkehr ins zivile Leben
Zahllose Kinder werden in bewaffneten Auseinandersetzungen verletzt, verstümmelt, zu Waisen gemacht oder gar getötet. Auch wenn Jugendliche körperlich unversehrt aus den Bürgerkriegen zurückkommen, ist ihre Kindheit zerstört. Die demobilisierten KindersoldatInnen sind meistens schwer traumatisiert und haben es schwer, ins zivile Leben zurückzukehren.
Sie sind besonders verletzlich, weil sie keine andere Lebensweise als die Kultur der Waffengewalt kennengelernt haben. Sie fühlen sich entfremdet von der Gesellschaft und sind für einen Neuanfang schlecht gerüstet. Die Gefahr eines Rückfalls ist gross. Oft können sie nicht mehr in ihr Dorf zurück, weil sie von der Familie verstossen wurden.
Quelle:Amnesty International. -
langwiili
ha im mo
mänt grad nüt vernünftigs z tue, do hani dänkt, ich chönnt jo weder emole en blog schriibe.
so, jetzt schriib i nichli wiiter, mol luege ob ergendöpis gschiids debi usechond. Nei gseht ned so uus, tuet mer leid. Jo denn schriibi halt eifach wiiter, es lebe die sinnfreiheit!
Isch jo interessant-es git doch tatsächlich lüt, wo sonen scheiss freiwillig läsed. Hetti nie dänkt.freut mi grad.
Aber ich mues euch enttüüsche, denn es passiert nüt wintressants i dem blog. Ich töggele eifach ergenden scheiss ine, und wundere mich über jede wo de scheiss au no lest.
Jo hendehr denn nüt bessers z tue als vorem pc zhocke und sinnfreii blogs zläse?wie wärs zum biispil met usegoh, isch doch so schöns wätter hüt.Und ich blieb be dem schöne wätter nüt bessers ztue als dinne zhocke und de sinnfreii blog zschriibe.
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das wärs au scho gsi.
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es wiehnachtsgedicht
Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken
Schneeflöcklein leis' herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel.
Und dort, vom Fenster her, durchbricht
den tunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
Drum kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muß es sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh'
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie - direkt von vorn -
den Gatten über Kimm' und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln
derweil die Sterne traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmannssitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt darauf - es geht auf vier -
die Reste in Geschenkpapier.
Da tönt's von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so später Nacht
im Schnee noch seine Runden macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten.
"He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?"
Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau ist schon bereit:
"Die sechs Pakete, heilger Mann,
's ist alles, was ich geben kann."
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent!
(Loriot)" -
Verdammte Schule
So, und morgen fängt die Schule wieder an. Dann geht der gesamte Wahnsinn wieder von vorne los. Hallelujah, das scheisst mich tödlich an!
Nicht dass die Ferien schön waren: Die Woche im Tessin war etwas vom schlimmsten, das ich je erlebt habe. Mein Alter schnarcht, die Zimmernachbarn waren nur am Saufen und Gröhlen und in Locarno war nie was spannendes los.
die zweite Woche war nicht viel spannender. Logisch, ist es spannend, eine ganze woche nur zuhause rumzuhängen? Eben.
Und morgen fängt die schule wieder an. Es dauert ganze 8 Wochen bis wir wieder ferien haben. 8 Wochen voll Mord und Totschlag, Gewalt, Kriminaltät, Sex, Drugs and Rock'n'roll.... Na gut, das war jetzt spass. Aber es scheisst mich trotzdem an. -
Pessimismus
Ich finde nicht dass es viel bringt immer das schlechte zu sehen, denn das Leben istso schon scheisse genug und nur jammern und sich beschweren macht es bekanntlich nur noch schlimmer. Man kann auch ruhig mal das positive sehen,aber wenn man was positives erwartet und dann etwas schlechtes kommt, ist man nur enttäuscht und negativ überrascht. Man muss also einerseits das schlechte sehen, darf aber auch das gute nicht ausser acht lassen. Klar ist es schwierig so zu leben, aber ich bring das ja auch fertig.
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Bin weg
Ich kann vom 1.Oktober bis zum 8.Oktober nicht online sein, weil wir Ferien im Tessin machen...Sorry!
Danach stehe ich aber wieder zu eurer vollstzen Verfügung.
Schöne Ferien,
Krishtan