knuthmichael
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Blog / Die Schlacht um Goslar - Väterbewegung Rechtsradikal?
Montag, 2 Mai 2011 um 01:53
Ja, sollte man der Kampfanzeige der Goslarschen Linken vom 01.05.2011 Glauben schenken.
"Antrag zur ,Gruselliste' hat Erfolg
Ehrenamtliche Arbeit in Goslar nicht zerschlagen!
Mit ihrem Änderungsantrag zur sogenannten GruselIiste, die den jährlichen Finanzaufwand der Stadt Goslar dauerhaft um 800.000 Euro im Bereich der ,Freivvilligen Feuerwehr' reduzieren soll, hat die Ratsfraktion der Goslarer LINKE einen Erfolg erzielt. Nicht im Hinterzimmer und erst recht nicht ohne Beteiligung der Betroffenen (u.a. aus dem ehrenamtl ichen Bereich, der Vereine und Verbände, den Kulturschaffenden, der Jugend) dürfen so weitreichende Kürzungen beschlossen werden.
Der im Rat mehrheitlich beschlossene Antrag der UNKE fordert zeitnahe Gespräche mit allen von Kürzungsmaßnahmen Betroffenen.
Änderungen der ,GruselIiste' bleiben möglich.
Ohne den Antrag der Goslarer LINKE wären alle Kürzungen fest zementiert."
2. Frage:
Will uns die Goslarsche Linke tatsächlich weismachen, dass sie mit 2 Sitzen im Stadtrat irgendeine politische Änderung von Sparmaßnahmen herbeiführen will? Wenn alle Ratsmitglieder in Goslar auf 50 % ihres Gehaltes verzichten würden, wären bestimmt auch diese 800 000 € zur Erhaltung der freiwilligen Feuerwehr da. Vielleicht können ja auch die Herren Linken veranlassen, dass diese Geld aus den KOnten der ehemaligen SED in der Schweiz gespendet werden.
Weiter schreibt man:
"Diese Gleichstellungsbeauftragte muss gehen!
Die Ratsfraktion Goslarer LINKE hat einen Antrag auf Abberufung der Goslarer
Gleichstellungsbeauftragten, Frau Monika Dittmar, bereits am 17. Februar 2011 eingebracht.
Gründe: Fehlende Kompetenz, mangelhafte Kommunikation und Kooperation mit betroffenen Institutionen.
Die Verlinkung der städtischen Homepage mit rechtsnationalen Gedankengutstellt einen traurigen Höhepunkt ihres Wirkens dar."...
1.Frage:
Was hat der Finanzaufwand der Stadt Goslar mit der Gleichstellungsbeauftragten zu tun, rein garnichts. Frau Ebeling hat es mit ihrer Arbeit erreicht, dass Goslar vielmehr bei der Presse in aller Munde ist, weil sie nicht nur um die Gleichberechtigung von Frauen in der Wirtschaft kämpft, sondern auch um Gleichberechtigung der Männer im deutschen Familienrecht. Sie erzielt allein einen höheren medialen Wirkungsgrad als alle LInken in Niedersachsen gemeinsam und das darf nicht sein...
2. Frage - Der Wahrheitsgehalt,
denn mit Diesem nimmt man es es in der LINKEN-Anzeige
auch nicht sehr genau. Wenn man den Antrag der LINKEN genau betrachtet, stellt man fest, dass Dieser nur formlos war, ohne Begründung. Wenn man die Angelegenheit aber genau verfolgt hat, ist die LINKE Goslar schon einmal mit einem Antrag gescheitert, Monika Ebeling zählt es nicht mehr zu ihren Aufgaben, an Ratssitzungen teilzunehmen, in welchen man über die desolate finanzielle Situation in Goslar diskutiert - Sie hat vielleicht erkannt, dass sie dafür nicht bezahlt wird.
So haben auch für die Linke in Goslar Lügen kurze Beine.
3. Frage - Blick in die Geschichte...
Der Abgang dieser Anzeige lautet dann Folgendermaßen:
"DANKE für eine hohe Beteiligung und ihre Wahlentscheidung bei der Abwahl von Goslars Oberbürgermeister Binnewies (SPD)!
Die Rechtsfraktion ,Goslarer LINKE'
wünscht den Bürgerinnen und Bürgern einen erfüllten Tag der Arbeit."
Ulrich Hampe und Rüdiger Wohltmann...
...lässt man so drucken und ist sich der politischen Konsequenzen noch gar nicht bewusst:
[url=Gesetzlicher Feiertag wurde der 1. Mai ab 1933 durch die Nationalsozialisten. Das Reichsgesetz vom 10. April 1933[4] benannte ihn als „Feiertag der nationalen Arbeit“. Am 2. Mai 1933 wurden die Gewerkschaften in Deutschland verboten und die Gewerkschaftshäuser gestürmt. Im Jahr 1934 wurde der 1. Mai durch eine Gesetzesnovelle zum „Nationalen Feiertag“ erklärt.]Gesetzlicher Feiertag wurde der 1. Mai ab 1933 durch die Nationalsozialisten. Das Reichsgesetz vom 10. April 1933[4] benannte ihn als „Feiertag der nationalen Arbeit“. Am 2. Mai 1933 wurden die Gewerkschaften in Deutschland verboten und die Gewerkschaftshäuser gestürmt. Im Jahr 1934 wurde der 1. Mai durch eine Gesetzesnovelle zum „Nationalen Feiertag“ erklärt.[/url]
Ne dann liebe Genossen der Goslarer "Rechtsfraktion", nachträglich herzlichen Glückwunsch zum "nationalen" und "sozialistischen" Feiertag der immer weniger werdenden Werktätigen in ihrer Stadt...
Michael Knuth
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Kommentare 2
knuthmichael 4 Mai 2011
Ja danke, ich meinte aber, dass sich jeder in der jüngsten Geschichte auskennen müsste.
Come_and_See
4 Mai 2011
Na dann darfst Du das aber nicht vergessen, nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der 1. Mai 1946 durch den Alliierten Kontrollrat bestätigt. Maikundgebungen durften jedoch nur eingeschränkt durchgeführt werden.
Der 1. Mai ist in der Bundesrepublik Deutschland nach den Feiertagsgesetzen der Bundesländer ein gesetzlicher Feiertag. Die amtliche Bezeichnung in Deutschland ist durch Gesetze der einzelnen Länder geregelt. In Nordrhein-Westfalen z. B. ist der 1. Mai offiziell Feiertag als „Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde“.