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Samstag, 23 Februar 2008 um 06:55
anke_der_killer
Der Weg der Hoffnung
Kurzgeschichte
Fern, unerreichbar
In einer Welt die dir sehr gefaellt,
die das ist was du dir erwaehlt.
In einer Welt, fern, unerreichbar für manche Seele
Bin ich gefangen,
Moos auf den ketten die mich hier fesseln,
Wasser einsam still und leise, die mauer herunter rinnt.
Erinnert mich daran, das ich gefangen,
Einsam, in diesem verließ hier bin.
Ratten sich um meine Füße winden, um ein bisschen meines Essens zu verschlingen,
Das mir grad erst gebracht und nicht mal satt macht.
Muss mich streiten, mit den Ratten die nachts doch im Schatten über mich wachen.
Wenn der Mondschein kleine strahlen mir schenkt in meinem verließ,
Wo sich der Mondschein in den Wassertropfen spiegelt die sich im Moos gesammelt.
Dort fuer einen kleinen Moment, wo der Mond mir Frieden gewaehrt.
Doch meine Seele so verloren, so tief unten in diesem verließ,
War gefangen, eingekettet und verschlossen tief in meinem Koerper.
Kann sie nicht mehr freigeben,
Zu groß die angst, vor der Qual.
Tief in meine Gedanken gesunken, schlaf ich ein. Kein Traum mich nachts mehr besucht, dazu meine Seele zu sehr gefangen.
Erwache von den Ratten die wild durch meine haare krabbeln, sie aus meinen haaren zieh, als der Waechter die schwere Eichentuer oeffnet, vor mir ausharrend den Schluessel für die fesseln vor die Fueße legt und sich wieder wegbewegt.
Allein den Schluessel vor den nackten kalten Fuessen liegend, mit klirrenden ketten,
Die Haende zum Schluessel bewege und ihn schließlich mit aufgeschuerften Handgelenken zu mir fuehren. Still in Haenden halten, mir leise eine traene die blasse Wange hinunter rinnt, zitternd die ketten aufschließe und mich schwankend hinstell.
Die schwarzen Fluegel um meinen kalten Leib schmiegend, der in das weiße leinen gehuellt.
Warte bis zur Nacht, durchbreche die Eichentuer, die mir den weg versperrt,
Auf den Turm geklettert, nun meinen schwingen ausbreiten und den wind durch meine haare gleiten lassen.
Lass mich fallen, den wind in den schwingen, ueber die Burg hinwegfliege.
Fort von hier, unerreichbar, fern,
In deine Welt gekommen die doch für dich so vollkommen.
Der gefallene Engel, mit schwarzem Haar, den schwarzen schwingen und dem weißen Leinenkleid, nun in deine Welt eingedrungen.
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