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Trust weiblich - 48 Jahre, Schweiz


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Blog 11

Das einzige, dem ich nicht mit Toleranz begegne, ist die Intoleranz.


  • AHOOO --- WIR KOMMEN IN FRIEDEN...

    Es hagelt Freundschaftsanfragen. :)

    Menschen, die noch kein einziges Wort mit mir gewechselt haben, wollen Knall auf Fall mit mir befreundet sein, und sie erachten dies keiner weiteren Erörterung für würdig. :)

    :) Bitte helft mir, Ihr da draussen - ich scheine an dieser Stelle etwas nicht ganz mitzukriegen. :) Wahrscheinlich bin ich einfach weltfremd.

    Ist es so, dass Freundschaft heutzutage nicht mehr wächst, sondern erklärt wird wie weiland die Kriege? :)

    Oder verhält es sich dergestalt, dass Freundschaft neuerdings als Voraussetzung für statt als Folge von Kommunikation angesehen wird? :)

    Kann es möglicherweise sein, dass die einsamen Reiter des Webs die Freundschaftsanfrage zum Begrüssungs-Standard erklärt haben - wie die Rothäute im Western mit raumgreifender Geste verkündend, sie kämen in Frieden? (Widrigenfalls sie sofort am Marterpfahl der Gegenseite landen würden:) :)

    Ach bitte, Ihr modernen Menschen - erklärt einer alten Schachtel doch mal die freundschftsanfragetechnische Welt... :)

  • Gleichstand der Information

    Eben, meine Lieben, erhielt ich eine Missbrauchsverwarnung vom NETLOG-Support.

    Ich kann mir denken, wem ich die zu verdanken habe.

    Es gibt immer wieder Leute, die zwar kein eigenes Bild auf ihrem Profil zeigen, aber aufgrund meiner Bilder Absichtserklärungen machen, mit denen sie dann die Forderung begründen, ich möge ihnen doch auch weiterhin entgegenkommen - z.B. ihre Freundschaftsanfrage annehmen, so dass ich dann auch ihre Bilder zu sehen bekäme.

    Dazu möchte ich eines festhalten:
    Die Information, die ich auf meinem für jeden sichtbaren Profil liefere, genügt durchaus. Jedes weitere Entgegenkommen wird NUR darauf fussen können, dass der andere in Sachen Information gleichzieht - und zwar freiwillig und ohne Bedingungen an mich.

    Ansonsten werde ich den Herrschaften auch weiterhin nahelegen, sich doch bitte gleich dorthin zu wenden, wo der Mann jede, die Frau aber keine Wahl hat: Einen einschlägigen Dienstleistungsbetrieb.
    Solange ich kein solcher bin, sehe ich keinen Grund, wie ein solcher zu agieren.

    Mich verwundert es bei alledem ein wenig, dass ausgerechnet der sittenfeste NETOG-Support einen Hinweis hierauf als Missbrauch ahndet.
    Erinnert mich fatal an den neulich durch die Presse gegangenen Eklat, als ein durchgestrichenes Hakenkreuz als Nazi-Propaganda angezeigt und bestraft wurde - bis die nächste Instanz den "Täter" von den Auswüchsen einer Schildbürgerjustiz rehabilitierte.

  • An meine minderjährigen Besucher/innen

    Eben bekam ich dies hier:

    "heeii duu bisch nadersch hüüpsch..!! stoohsch uf jüüngerii heissi..?? :)"

    Der Absender ist 14 (VIERZEHN) Jahre alt.

    Da ich ihm aufgrund der NETLIOG-Schutzmassnahmen nicht privat antworten kann, tue ich's hiermit öffentlich:

    UM HIMMELS WILLEN, JUNGE - mach Erwachsenen keine derartigen Angebote! :) Das kann GANZ böse ausgehen, wenn Du mal an die falsche Person gerätst - eine, die akzeptiert. :)

    Dann nämlich hast Du's mit einem/einer Kriminellen zu tun. Kein Mensch weiss, ob und wie Du da wieder rauskommst.

  • Ab heute drei Wochen weg

    Meine Lieben,

    heute, Sonntag den 05. April, mach' ich mich auf die Socken nach Österreich, um ein bisschen abzuspecken. Es ist möglich, dass ich dort nicht online komme, daher melde ich mich mal prophylaktisch für drei Wochen ab.

    Bis demnächst wieder!
    Eure Ingrid

  • Mein eigener Fanclub!

    Meine Lieben,

    hier http://de.netlog.com/clan/goldlocke/ findet Ihr das Häuflein der bisher sechs Aufrechten, die sich vor meiner Argumentation in eine Art Selbsthilfegruppe flüchten.
    Wer sich mal ordentlich ausweinen muss - herrrrreinspaziert!
    Die Gesellschaft dort ist zwar nicht unbedingt gut, dafür wird sie immer zahlreicher. :)

    Wie im richtigen Leben! :)

  • Fragen zum Zürcher Kampfhundeverbot

    Welche Hunde genau sind verboten?

    Gehrt es ums Aussehen oder um die Abstammung?

    Wie weist man die Abstammung eines Mischlings nach?

    Gilt ein Mischling dann als Kampfhund, wenn er wie einer aussieht?

    Ist ein Hund, dessen einer Elternteil nachweislich ein Liste-II-Hund ist, der aber optisch nach dem anderen Elternteil schlägt, als Kampfhund anzusehen oder nicht?

    Sollen wir Halter allen zum Kampfhund erklärten Exemplaren ein sichtbares Zeichen an Halsband oder Geschirr heften? (Vorschlag: Stoffdreieck mit Aufschrift „Liste II“)

    Heissen alle dazu erklärten Kampfhunde in Zukunft mit zweitem Namen „Killer“?

    Werden beschlagnahmte Hunde der Liste II interniert oder in andere Kantone vermittelt?

    Liegen evtl. „Internierungslager“ auf Zürcher Grund?

    (Ähnlichkeiten mit geschichtlich dokumentierten Fakten sind kein Zufall, sondern unvermeidlich.)

  • Mein Name ist Pitbull

    Mein Name ist Pitbull, meine Mutter hiess Staff, bin ein kräftiger Kerl, voller Muskeln, schön straff, und ich liebe das Toben und mache gern Sport, doch da wo ich lebe, ist dafür nicht der Ort.

    Ich will so gern spielen, ich lief' so gern frei, doch für mich wie so viele ist die Freiheit vorbei. Man kaufte mich teuer, ich koste viel Geld, weil den Menschen mein Mut, meine Kraft so gefällt.

    Ich bring ihnen Liebe, sie lehren mich Hass, sie hetzen mich auf, denn das macht ihnen Spass, und doch tu' ich alles, was ihnen gefällt, denn mein Mensch ist mein einziger Gott auf der Welt.

    Sie sind erst zufrieden, wenn ein Hund rast und droht: Sie nennen mich Killer, und ich brächte den Tod. So lerne ich alles, was ihnen gefällt, denn mein Mensch ist mein einziger Gott auf der Welt.

    Mein Mensch ist cholerisch und regt sich leicht auf, wenn ihn einer schief ansieht, schon hetzt er mich drauf, und er will, dass sein Hund ständig fletscht, droht und bellt, denn wirk' ich recht gefährlich, dann fühlt er sich als Held.

    Es kam eine Nacht, da nahm er mich mit und zeigt' mich den anderen dort in der Pit. Ich habe getötet, mir blieb keine Wahl; weil ich überlebte, muss ich demnächst noch mal.

    Nur Siegen und Sterben ist mir noch erlaubt, und mein Mensch kennt kein Mitleid, weil er daran nicht glaubt. Ich kämpf' um mein Leben, weil's ihm so gefällt, denn mein Mensch ist mein einziger Gott auf der Welt.

    Ich träume vom Leben in Frieden und Glück, doch von dort, wo ich stehe, gibt's kaum je ein Zurück: Was ich tu', um dem einen zu Willen zu sein, dafür schläfern die anderen Menschen mich ein.


    Geschrieben am 20.11.2008 von goldschnitt

  • Spiegelbilder

    Guck in den Spiegel, Hundehalter!

    Was siehst Du da?

    Siehst Du einen Menschen, der sicher ist, dass seine Umwelt nichts Besseres verdient, und daher Streit sucht?
    Dein Hund wird ihn finden.

    Siehst Du einen, der leicht zu beleidigen und noch leichter zu provozieren ist?
    Dein Hund wird Dich darin übertreffen.

    Siehst Du Misstrauen und ständige Verteidigungsbereitschaft?
    Dein Hund wird zum Angstbeisser werden.

    Siehst Du Rechthaberei und Dogmatismus, d.h. lässt Du ausschliesslich die eigene Meinung gelten?
    Dein Hund wird starrköpfig bleiben, auch wenn er sich verrannt hat.

    Siehst Du Achtlosigkeit und Desinteresse - auf Neudeutsch "Null Bock"?
    Dein Hund wird orientierungslos und damit unberechenbar sein.

    Siehst Du gar nichts, weil es Dir an den geistigen Gaben fehlt, Dein eigenes Gesicht zu erkennen?
    Dein Hund wird nicht wissen, wer Du bist, und daher nie erfahren, wer er sein soll.

    Siehst Du aber ruhiges Vertrauen, Freundlichkeit und die Art von Humor, die nur aus der Toleranz entspringt, begleitet von einem klaren Geist und der Fähigkeit zur Konsequenz,
    dann wird Dein Hund sich Dir gern anschliessen, um ein langes und glückliches Leben an Deiner Seite zu führen – zur Freude aller Menschen und Hunde, denen Ihr auf Eurem Wege begegnen werdet.

    Das Wahrscheinlichste ist: Du siehst eine ziemlich wilde Mischung aus den Varianten Eins bis Sieben.

    Dann lohnt es sich, danach zu streben, der siebenten Variante möglichst immer näher zu kommen - und zwar aus zwei Gründen:

    Erstens beobachtet Dich der Hund auch dann, wenn Du nicht damit rechnest, und leitet seinen eigenen Platz in der Welt aus dem ab, was er da wahrnimmt.

    Zweitens macht es nicht nur Hunde, sondern auch Menschen glücklich, entspannt durchs Leben zu gehen.



    Zürich, den 02.10.2008

  • Warum Schriftsprache?

    Heute, meine Lieben,

    möchte ich mal auf die diversen sprachlichen Erschwernisse eingehen, die mir hier auf NETLOG immer wieder begegnen.


    Es gibt diejenigen Teilnehmer, die weder verstehen, was sie lesen, noch eine Ahnung haben, was sie schreiben wollen, die aber dennoch über ein sprachliches Medium Freunde suchen. Von denen rede ich hier NICHT – die sind Spezialfälle und sollen woanders betrachtet werden.

    Ich rede über die freiwillige Sprachverwurstelung, wie sie zum Beispiel beim Schreiben von Dialekt üblich ist. Für Dialekt scheint es nämlich keine verbindliche Rechtschreibung zu geben, also schreibt jeder, wie er sprechen würde, und nur indem der Leser sich den Text LAUT vorliest, ist zum Sinn des Texts vorzudringen.

    Dasselbe bei derjenigen Jugend-Schreibweise, bei welcher die Buchstaben teils durch Zahlen ersetzt werden und die sich sonst fast durchwegs am Phonetischen orientiert. Auch hier muss man sich den Text erst laut vorlesen, damit sich ein Sinn erschliesst – und selbst das hilft nicht immer, ist der Text doch gespickt mit gruppensprachlichen Wortbildungen, die einem Uneingeweihten erst mal erklärt werden müssten.

    Jetzt muss ich etwas weiter ausholen: Wir haben hier auf NETLOG einen Spielplatz vor uns , auf dem die Beteiligten nur das voneinander wahrnehmen können, was ihnen von den anderen Beteiligten extra GEZEIGT wird.

    Wird nun entweder nichts oder nur ein kryptischer Wirrwarr gezeigt, so führt dies zu Nichtwahrgenommenwerden bzw. zu andauernden Missverständnissen.


    Was Wunder, dass schwerst sprachverdrehte Jugend-Botschaften so häufig ein generelles Unverstandensein thematisieren...
    Aber auch andere Geheimsprachenbenutzer klagen in ihren Texten nur allzu gern über die verständnislose Welt, die sie umgibt.

    Doch es existiert Abhilfe: Eine korrekte Schriftsprache, fussend auf einem allgemeinem Konsens über die Bedeutung der meisten verwendeten, sowie mit anschaulicher Umschreibung aller weiteren Begriffe bildet eine solide Basis echten Austauschs.
    Diese kleine Mühe sollte sich einer schon machen.

    Darum mein Aufruf:
    Sprache ist eine Brücke.
    Wo wir sie tragfähig aufbauen, da ist Kommunikation als echter, fruchtbarer Austausch möglich.

    (Wo nicht, da sind Zweifel angebracht, ob derjenige überhaupt kommunizieren WILL.)


    Selbstverständlich lerne ich immer gern dazu - aber reinlassen muss man mich schon in das "fremde" Sprachuniversum, statt mich mit kryptischem Phonemsalat vollzutexten und anschliessend beleidigt zu tun, wenn ich nachfrage.

    Fazit: Wo immer ich den fortgesetzten Eindruck habe, dass einer dem gegenseitigen Verständnis absichtlich Steine in den Weg legt, da mach‘ ich mir die Mühe einer Antwort nicht mehr.

  • Generationendialog: Passé?

    Nachdem ich regelmässig Hundebilder, Hundebild-Texte und Besucher-Kommentare zu Hundebildern in Clans oder auf Profilen kommentiere, habe ich auf meinem Profil häufig Besuch von Kindern und Jugendlichen, die mal nachschauen wollen, wer ihnen denn da überhaupt geschrieben hat.

    Seit ein paar Tagen sehe ich mich von einer neuen Regelung am Kommunizieren mit diesen jungen Besuchern meines Profils gehindert. Auf Anfrage erhielt ich von Support die folgende Auskunft:
    „Nach einer neuen Regelung können User die älter als, oder 18 sind, keine User unter 18 Jahren finden. Dies haben wir aus Sicherheitsgründen eingeführt.“

    Der Zweck, so wie ich ihn sehe: Man versucht, die Jugendlichen vor Kontaktaufnahmen in missbräuchlicher Absicht zu schützen.
    Soweit gut.

    Nun frage ich mich allerdings: Wurde hier nicht vielleicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet?

    Als Jugendlicher befindet man sich in einer Gesellschaft wie der unseren in einer prekären Lage: An Lehr-Institutionen delegiert, abgeschoben und mit allgemein gehaltenen Regeln zugeschüttet, braucht einen niemand, und um persönlich, d.h. individuell zur Kenntnis genommen zu werden, bleibt einem fast nichts anderes übrig, als gezielt zu provozieren.
    Aufmerksamkeitsdefizit ist kein „neues“ Syndrom bei Jugendlichen – es ist die logische Folge der „heutzutage“ allgemein verbreiteten und gesellschaftlich akzeptierten Achtlosigkeit Jugendlichen gegenüber.

    Nun hat NETLOG die Nicht(be)achtung Jugendlicher durch Ältere zum Programm erhoben.

    Was wird daraufhin passieren?

    Fangen wir mit denjenigen an, die sich bereits auf Provokationskurs befinden. Sie erhalten von Älteren keinerlei Rückmeldung mehr. Logischerweise steigern sie sich also in der Intensität ihrer Provokationen, denn sie warten vergeblich darauf, dass ihnen endlich einer sagt, wann Schluss sei. Fazit: Eingeschritten wird erst bei Konflikt mit dem Gesetz. Die Auswirkungen aufs weitere Leben des jungen Delinquenten sind abzusehen.
    Der Jugendliche aber kann am wenigsten dafür. Ihn hat man bis dahin einfach allein gelassen.

    Noch trauriger das Bild bei denen, die sich anstrengen, um sich einen Platz in der Gesellschaft zu erobern, indem sie aus dem Regelgewirr das Beste für sich herausholen, dabei permanent um einen persönlichen Stil ringend. Auch ihnen bleibt die Rückmeldung der Älteren, also auch deren Lob, versagt. Welchen Sinn sollte es haben, sich Mühe zu geben, wenn’s niemand auch nur merkt? Über kurz oder lang wird das anstrengende Einhalten von Regeln als vergeblich erkannt, und die Gangsta-Ghettokultur hat ein Mitglied mehr.
    Nur sie hat schliesslich Aussicht auf Aufmerksamkeit – wenn auch erst vor dem Jugendgericht.

    Es wäre zynisch, eine statistische Pädophilenquote dem Anteil an „vergessenen“ Jugendlichen gegenüberstellen zu wollen.

    Dennoch: Den Generationendialog bei NETLOG im Ganzen abzuschaffen, um Kinderschändern die Kontaktaufnahme zu erschweren, kann m.E. durchaus mehr Probleme schaffen, als es lösen hilft.

    Ich bitte um Stellungnahmen.

    Nachtrag: Antwort vom Support, nachdem ich meine Bedenken geäussert hatte, erhalten 16.08.08, ca 16:15h:
    Es ist uns gesetzlich vorgeschrieben Schutzmassnahmen für minderjährige User zu ergreifen. Und durch unser "Melde Missbrauch" System wird die Eigenverantwortung der Jugendlichen gestärkt und ihnen Grenzen aufgezeigt.

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