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  • DHMO – Unsichtbar und unheimlich

    Dihydrogenmonoxid (DHMO) ist farb-, geruch- und geschmacklos und jährlich
    für das Ableben unzähliger Menschen verantwortlich. Gewöhnlich tritt der Tod infolge
    unbeabsichtigter Inhalation von DHMO ein. Doch die unsichtbare Gefahr lauert
    überall. Längerer Kontakt mit der festen Modifikation führt zu schweren Gewebeschäden
    oder bei kurzfristiger und unvorbereiteter Kontaktaufnahme zu Knochenbrüchen
    oder Hirnerschütterung. Der Mißbrauch als Nahrungsmittel äußert
    sich in übermäßigem Schwitzen und Urinieren, erhöhtem Speichelf luß und Übelkeit,
    kombiniert mit einem Gefühl des Aufgedunsenseins. Viele sind bereits so stark
    von Dihydrogenmonoxid abhängig, daß sie schon zu über 70 Prozent aus dieser Modedroge
    bestehen. Ihnen kann aber kaum geholfen werden, denn ein Entzug bedeutet
    den sicheren Tod.
    Hohe Dosen im Bier
    DHMO ist Hauptbestandteil des sauren Regens, und es wurde nach jüngsten Untersuchungen
    in hohen Dosen in Bier, Wein und Kaffee gefunden. Es trägt nicht nur
    zum Treibhauseffekt und zur Erosion unserer wunderschönen und weltweit von Touristen
    geliebte Naturlandschaften bei, sondern beschleunigt auch die Korrosion vieler
    Metalle. Ebenso sind Fälle bekannt, in denen diese hinterhältige Substanz elektrische
    Kurzschlüsse verursachte und die Bremswirkung bei Kraftfahrzeugen erheblich
    beeinträchtige. Wissenschaftler konnten in aufwendigen Analysenverfahren unfaßbare
    Mengen von DHMO in praktisch jedem Fluß, See und jeder Quelle
    nachweisen. Doch nicht nur Deutschland oder Europa sind von dem sich epidemisch
    ausbreitendem Etwas bedroht, sogar in der Antarktis fand man mittlerweile Spuren
    von Dihydrogenmonoxid.
    Unfaßbar: DHMO wird genutzt!
    Umso unverständlicher ist es, daß diese Chemikalie als Wasch-, Kühl- oder Lösungsmittel
    in Forschung, Industrie und Haushalt Einzug gehalten hat und sogar in
    Kernkraftwerken oder zur Feuerbekämpfung Verwendung findet. Es dient mittlerweile
    als Zusatz in Junk-Food und ähnlichen Nahrungsmittelexperimenten. DHMO wird vielerorts einfach in Flüsse und Meere eingeleitet, und dies ist auch noch legal.
    Es verwundert daher kaum, daß sich die Bundesregierung weigert, die Produktion,
    Verbreitung und Verwendung der Substanz zu verbieten, aufgrund der »wirtschaftlichen
    Bedeutung für unser Vaterland«, wie es heißt.
    Aber es ist noch nicht zu spät! Wehren Sie sich, versammeln Sie sich und demonstrieren
    Sie gegen DHMO. Wir müssen gemeinsam etwas gegen die fortschreitende
    Kontaminierung unternehmen. Dihydrogenmonoxid muß verboten werden!

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