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Scotty76

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Blog-Einträge mit dem Tag 'Gedicht':


  • AUDI UNSER

    Audi Unser!
    Der du fährst auf der Straße
    Geheiligt werden deine Nieren
    Deine quattro Power komme
    Dein Burnout geschehe
    Als Benziner wie auch als Diesel
    Unser tägliches Rot-Weiß gib uns heute
    Und vergib uns unsere Strafzettel
    Wie auch wir vergeben der StVO
    Und Führe uns nicht zu VW
    Sondern erlöse uns von BMW
    Denn dein ist der Speed
    Und die PS und die Überlegenheit
    in Ewigkeit "Audi"!

  • Kinderseele.......!

    Gequälte Kinderseele

    Die Tür fällt zu, - sie ist gegangen.
    Ich fühl mich wie ein Tier: gefangen!
    "Geh bitte nicht, bleib doch daheim!"
    Wir sind mit IHM jetzt ganz allein.
    Ich lieg im Bett, ruhig und verschreckt.
    Ich hätte mich so gern versteckt.

    Doch nirgends werd ich sicher sein... vor IHM,
    ich mache mich ganz klein.
    Ganz langsam öffnet sich die Tür.
    Oh Gott, - zaub're mich weg von hier!
    Ich bin noch da... ER kommt herein.
    "Komm Kind, - du darfst jetzt Mama sein!".

    Vor Angst fall ich aus meinem Bett.
    ER kommt zu mir, und tut ganz nett.
    "Tut nicht mehr weh, - komm her ich blase".
    Oh... wie ich diese Worte hasse!
    "Mein kleiner Schatz, ich hab dich lieb."
    "Nein" - will ich schrei' n, "DU bist ein Dieb!"

    DU stiehlst mir grad mein Kinderlachen.
    Ich will nicht diese Dinge machen!"
    Ich muss mit raus... hab keine Wahl.
    Jede Minute wird zur Qual.
    Ich zähl sie mit: "vier, fünf, sechs, sieben..."
    Ich würd' am liebsten tot hier liegen.

    Ich fühl' s rumor' n in meinem Bauch.
    "Na kleine Frau, gefällt' s dir auch?"
    Am liebsten würd' ich IHN bespucken.
    Doch hab schon Angst, IHN anzugucken...
    Die Zeit ist um... es ist vorbei.
    "Du weißt, das wissen nur wir zwei."

    Das muss unser Geheimnis bleiben,
    sonst kann dich Mama nicht mehr leiden!"
    "Sie glaubt dann nämlich dass du lügst,
    und stiehlst, und and're auch betrügst.
    Und weil sie's dann nicht schafft allein,
    steckt sie euch alle in ein Heim!"

    Ich hab's gelernt - ich darf nichts sagen.
    Wem auch??? - es stellt ja niemand Fragen!
    Ich geh ins Bad, will sauber sein.
    Der Schmutz zieht in die Seele ein!
    Ich werd nie sauber! - Nie im Leben!!!
    Kein Mensch kann mir mein Lachen geben...
    kein Mensch kann diese Last ertragen.
    Die wir als Kind erfahren haben!

    Ich bring IHN um....ich hasse IHN!
    Ich hab bis heut IHM nicht verzieh' n...
    und heut noch lieg ich oft im Bett,
    - ganz klein - und suche ein Versteck.
    Ich bin jetzt groß, erwachsen schon.
    Habe zwei Mädels und 'nen Sohn.

    An meiner Seite ist ein Mann...
    dem ich fast voll vertrauen kann.
    Fast voll... denn immer bleibt ein Rest.
    Der mich nie voll vertrauen lässt.
    Und das hat ER zuweg gebracht,
    in jeder "Mama-Papa-Nacht"
    Ich hab geschwor'n, das nie ein Mann...
    das meinen Kindern antun kann.

    Lass nie ihr kleines Herz zerstör'n...
    werd vorher stumme Schreie hör'n!
    Denn jedes Kind hier hat das Recht...
    dass "Mann" die Finger von ihm lässt!
    Und alle kleinen Kinderseelen...
    sind da zum lieben - nicht zum quälen!
    Sie können doch nur uns vertrau'n!

    Wir sollten nicht zur Seite schau'n..wenn sie uns bitten: "Bleib daheim...
    wir sind doch sonst mit IHM allein!"

  • Internet liebe

    Einfach so aus Spaß auf diesen Chat geklickt.
    Plötzlich eine Mail, wer hat die bloß geschickt?
    „Hi, bin auch seit eben hier.
    Wo kommst du her, schreibst du mir?“
    Und plötzlich fing die Welt an sich zu dreh`n,
    die Zeit blieb für uns steh`n.
    Wir mailten unsere Gedanken hin und her,
    hatten unendlich viel Spaß und lachten sehr.

    Das Wochenende furchtbar lang ohne dich
    deine Worte fehlten mir, sie streichelten mich.
    Am Montag endlich, dich online seh`n
    ein Gefühl – so unbeschreiblich schön.
    Nachts trafen wir uns im Chat,
    es war so berauschend, nicht nur nett.
    Lauschend habe ich dir zugehört,
    flüsternd hast du meine Sinne betöhrt.

    Du ziehst mich magisch an,
    dachte nie, dass mir so was passieren kann,
    so vertraut, obwohl noch nie gesehen,
    wie kann so etwas nur geschehen?
    Zum ersten Male telefoniert,
    und wieder war ich ein bisschen mehr von dir fasziniert.
    Dann eines Tages deine Mail:
    „Ich will dich treffen, will dich seh`n...“

    Schmetterlinge im Bauch,
    als ich das erste Mal in deine Augen geschaut.
    Aufgeregt wie ein Kind stand ich dir gegenüber,
    in meinem Kopf ein drunter und drüber.
    Vorsichtig deine Hand die meine berührt,
    in unseren Träumen hatten wir uns schon so oft verführt.
    Die reale Welt, sie schien bisher unantastbar fern,
    Gefühle verdrängt, zu spät – ich hab` dich gern.

    Wunderschöne Stunden mit dir zusammen verbracht,
    über Zukunft nicht nachgedacht.
    An das Morgen will ich nicht denken,
    will dir jetzt und heute meine Liebe schenken.
    Genießen, jeden Augenblick zu zweit,
    ist die Entfernung auch noch so weit.
    Wie sehr ich dich mag,
    spüre ich jeden Tag.

  • WARUM????

    Keinen Sinn

    Sie war erst 4, als es geschah....
    sie erschrak, als Sie ihn so sah...
    Er war nackt und tat ihr Weh...
    Sie dachte an Blumen und grünen Klee...

    Mit 6 wurde es für Sie noch schlimmer...
    er kam jetzt jede Nacht in ihr Zimmer...
    jede Nacht musste Sie ihm dienen....
    Sie dachte an Hasen und summende Bienen....

    Zur Mutter ging sie dann oft hin, nur leider hatte es keinen Sinn. Die Mutter glaubte ihr kein Wort, Sie wollte weg einfach nur fort.

    Sie war 8, viele Männer kamen...
    verkauft wurde Sie unter Fremden Namen...
    Sie stellte all ihre Gefühle ab...
    Sie redete nur noch kurz und knapp...

    Total abgestumpft war Sie mit 10...
    Schloss die Augen...
    wollte nichts mehr sehn...
    Mit ihren Kräften ging es zu Ende...
    Es war, als ob sie neben sich stände...

    Sie ging nicht mehr zur Mutter hin...
    Ihr Leben verlor den letzten Rest Sinn....
    Plötzlich bekam Sie ganz viel Mut...
    ..... und starb in ihrem eigenen Blut.