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Büste der Hatschepsut gefälscht
Büste der Hatschepsut gefälscht?
Das Ägyptische Museum Berlin scheint nicht zur Ruhe zu kommen. Nach Zweifel an der Echtheit der Nofretete-Büste und des Papyrus mit der Unterschrift Kleopatras, fragt nun wieder jemand nach der Echtheit eines antiken Objektes - der Büste der Hatschepsut.
Dieser Jemand ist ein unbekannter Forscher namens Klaus Köller. Er hegte schon lange Zweifel an der Echtheit der Büste, die das Ägyptische Museum Berlin 1986 zusammen mit der Ernst-von-Siemens-Stiftung für 1 Millionen DM von einem der "bedeutendsten Antiquitätenhändler Englands" (F.A.Z.) Robert Symes gekauft hatte.
Bezüglich Robert Symes muss man noch erwähnen, dass er vor 20 Jahren tatsächlich ein renommierter Antiquitätenhändler war. In früheren Jahren wurden seine Depots aber als Schleuse für gefälschte Kunstwerke benutzt.
Über "Umwege" bekam nun Klaus Köller ein Tütchen mit Gesteinssplitter, die angeblich bei der Socklung der Büste durch die Bohrung hinabgerieselt sind.
Klaus Köller hat nun diese Gesteinssplitter von der technischen Universität (TU) Berlins untersuchen lassen. Hierbei handelte es sich um "Magnesit-Siderit-reichem Gestein" und nicht aus Granit, woraus die Büste eigentlich sein soll. Außerdem entdeckten die Wissenschaftler eine "faserige" Substanz, wie man sie in modernen Baustoffen findet.
Ob die Büste wirklich aus Granit ist, wird schon länger angezweifelt. Das Berliner Rathgen-Institut und der Münchner Geologe Dietrich Klemm haben bei einer früheren Untersuchung den bräunlichen Stein nicht zuordnen können.
Einige Medien schrieben, dass Klaus Köller von der TU Berlins sei. Laut F.A.Z. ist Herr Köller dort gänzlich unbekannt. Wie dem auch sei, die TU meldete sich zu Wort, dass sie nur ein Tütchen Gesteinssplitter untersucht hätten, die genauso gut aus der "Berliner Oranienstraße" (F.A.Z.) stammen könnte. Und weiter schreibt die F.A.Z.: "Fatale Ergebnisse, die zwei Jahre nach der Analyse zum "Spiegel" gelangten und so schließlich für internationales Aufsehen sorgten. Köllers Tütchen reichte, um eine weitere Darstellung Hatschepsuts unwiederbringlich verloren scheinen zu lassen.
Die Sprecherin der zum Museum gehörenden Preußenstiftung, Stefanie Heinlein, äußerte ebenfalls Zweifel an der Untersuchung. Frühere Gutachter hätten die Echtheit der Büste bestätigt. Ob es eine weitere Untersuchung an der Büste geben wird, hielt sie offen.
Quellen:
F.A.Z., 23.07.2009, Nr. 168 / Seite 33
tagesspiegel
welt online (mit Foto der Büste)
Financial Times Deutschland -
Forscher entlocken Mumien letzte Geheimnisse
9. Juli 2009, 14:05 Uhr
In Mannheim startet ein einzigartiges Forschungsprojekt: Um ungelösten Rätseln über Herkunft, Ernährung, Krankheit und Sterben Jahrtausende alter Toter auf die Spur zu kommen, wird ein hochmoderner Computertomograph eingesetzt. Was das Gerät staubtrockenen Mumien an Geheimnissen entlocken kann, ist erstaunlich.
Die Mumie einer Frau wird in das Computer-Tomographie-Gerät in der Mannheimer Uniklinik geschoben: Die Ägypterin ist seit rund 2400 Jahren tot. „Wie sie an den Goldblattauflagen auf der Haut sehen, handelt es sich um eine hochstehende Persönlichkeit, die eine Einbalsamierung erster Klasse erhielt“, sagt Wilfried Rosendahl, Leiter des Mumienprojekts der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen. Unterdessen zeigt der Monitor, was die Frau im Bauch trägt: eine Papyros-Rolle.
„Gut möglich, dass die Rolle mit Hieroglyphen beschriftet ist, aber mit der jetzigen Technologie können wir sie noch nicht lesen“, erklärt Rosendahl. Doch was das derzeit modernste und im Klinik-Alltag für Kranke eingesetzte CT-Gerät von Siemens den Mumien an Geheimnissen zu entlocken vermag, ist weltweit einzigartig.
Im Mannheimer Universitätsklinikum geht eine Forschungsreihe unter dem Namen „German Mummy Project“ neue Wege. Erstmals arbeiten ein Museum und ein Krankenhaus zusammen an der Analyse und Erhaltung von mumifizierten Leichen. Das Reiss-Engelhorn-Museum und die Radiologie der Klinik nutzen dabei einen besonders leistungsfähigen, drei Millionen Euro teuren Computertomographen, um dreidimensional ins Innere der Körper zu blicken.
„Durchleuchten statt Aufschneiden“ lautet das Gebot für den Oberarzt Christian Fink und Wilfried Rosendahl. „Auf diese Weise geben die Mumien ihr Inneres preis und bleiben dennoch völlig unversehrt“, erklärte die Uni-Klinik.
Die dreidimensionalen Körperscans sind so detailreich, dass mit ihren Daten ein Laserstrahl im so genannten Rapid-Prototyping-Verfahren exakte Kunststoffkopien von Körperteilen wie dem Schädel herstellen kann. „Wir sind auf solche Verfahren und den berührungslosen Blick ins Innere angewiesen, weil wir die Mumien nicht zerstören, sondern erhalten und restaurieren wollen“, erläutert Rosendahl.
Begonnen hat das international bedeutsame Forschungsprojekt 2004, nachdem in den Kellern des Mannheimer Museums 20 Mumien entdeckt wurden, die teilweise als im Krieg verloren galten oder nur mit wenigen Angaben in Inventurlisten verzeichnet waren. Um das Rätsel von Herkunft, Alter, Geschlecht, Ernährungsgewohnheiten, Krankheit und Tod zu lösen, kooperierten die Museumsmacher mit der Uni-Klinik und einer Reihe weiterer Wissenschaftler bis hin zu Experten für Haar- und Giftanalysen.
Was straubtrockenen Mumien mit modernster Analytik an Geheimnissen entlockt werden kann, ist erstaunlich: Bekannt wurde so etwa, dass die alten Ägypter von Parasiten gepeinigt wurden, dass sie an Lepra, Kinderlähmung und schmerzhaften Zahnabszessen litten und dass sie auch Schweinefleisch aßen.
Der CT-Scan der ägyptischen hochstehenden Dame mit dem Namen „III-130“ – so ihre Inventar-Nummer – zeigt „auf den ersten Blick einen Bruch der Elle im linken Unterarm, perfekte Zähne und keine Osteoporose“, sagt Oberarzt Christian Fink, der die Bilder auswertet. Die Mumie der etwa 20 bis 40 Jahre alten Frau ist eine Leihgabe des Museums Basel, wo sie im 19. Jahrhundert unter ungeklärten Umständen landete. Sie wird nun in den kommenden Monaten ebenso detailliert untersucht wie zwölf weitere Mumien, darunter Vorfahren des Barons von Crailsheim aus der Familiengruft im Schloss Sommerdorf oder einbalsamierte Mumien aus Peru.
Bei zwei bereits untersuchten Mumien aus Basel stießen die Forscher ebenfalls auf Überraschungen. Unter anderem fanden sie heraus, dass es sich bei einer kleineren einbandagierten Mumie keineswegs um ein Baby handelte, wie ursprünglich angenommen worden war, sondern um ein Kind. Sein Sarg war wahrscheinlich von Grabräubern geplündert worden, daraufhin war es mit „zusammengeschobenen“ Beinen bandagiert worden.
Alle durchleuchteten Mumien werden Bestandteil einer Wanderausstellung von insgesamt 70 Mumien, die nächstes Jahr in den USA gezeigt werden soll. Unter ihnen ist auch die Mumie einer Peruanerin, die 1415 im Alter von 30 bis 50 Jahren starb und mit geschlossenen Händen einbalsamiert wurde. Der CT-Scan in Mannheim zeigte, dass sie darin zwei Objekte festhielt. Zunächst vermuteten die Forscher Gegenstände aus Kupfer, Gold oder Keramik. Über das berührungslose Rapid-Prototyping konnten dann Nachbildungen der Gegenstände angefertigt werden. Es waren zwei Milchzähne von Kindern: ein Eck- und ein Backenzahn.
„Warum die Kinderzähne in die Hände der Verstorbenen gelegt wurden, werden wir nie erfahren. Vielleicht ist es eine Botschaft wie 'Denk an die Kinder!'“, sagt Rosendahl. Für ihn schlägt diese Entdeckung eine unerwartete und berührende Brücke zwischen Zeiten und Kulturen. „Auch heute sammeln noch viele Eltern die Milchzähne ihrer Kinder“, sagt er.
Nicht nur die Wissenschaftler, die auf Erkenntnisse über Krankheiten, Riten und Verletzungen hoffen, ziehen einen Vorteil aus der Kooperation. Auch die Ärzte lernen durch die Versuche mit den Mumien mehr über die Funktionen ihres ungewöhnlich leistungsfähigen Computertomographen. „Mit diesem CT ist es möglich, dichte Strukturen wie Verbände und Bandagen oder Knochen voneinander zu trennen und zum Beispiel die Knochen unverdeckt sichtbar zu machen“, erklärt Fink.
Natürlich wird bereits seit Jahren mit Computertomographen gearbeitet, um Geheimnissen der Mumien auf die Spur zu kommen. „Aber nach wie vor ist jede neue Mumie ein neuer Baustein im Gesamtbild über das Leben und Leiden der Menschen in dieser Zeit“, meint Rosendahl. Und nach wie vor sind die Mumien für Menschen ein Phänomen: „Sie sind eben eine interessante Metapher für das ewige Leben“, erklärt der Experte. „Es gibt ja auch nichts, was so tot ist und doch lebendig.“ Nach der ersten Analyse werden Wissenschaftler aus aller Welt auf die CT-Bilder aus Mannheim zurückgreifen können. Konkrete Ergebnisse wollen Rosendahl und sein Team zunächst aber nicht präsentieren: „Die Mumie hat ihre Zeit gebraucht, um zu uns zu kommen. Jetzt brauchen wir unsere Zeit, um das Ganze zu studieren."
Im 19. Jahrhundert rollte eine wahre Ägyptomanie über Europa. Es galt als schick in besseren Kreisen bei Partys um Mitternacht eine Mumie aufzuwickeln, um sich zu gruseln. Eine Vorstellung, die dem Altertumsforscher Rosendahl heute selbst einen Schauer über den Rücken jagt: „Damals wurden mehr Mumien vernichtet als heute in unseren Museen ausgestellt werden“.
Deshalb sei es unverzichtbar, mit den noch vorhandenen Mumien schonend umzugehen, um Leben und Leiden vergangener Epochen genau zu dokumentieren.
http://www.welt.de/wissenschaft/arti...heimnis... -
Wird es eng um Nofretete?
Die BZ-Berlin beruft sich in ihrem Artikel auf die aktuelle Ausgabe des Spiegels. Hier behauptet der Ägyptologe Rolf Krauss, dass die Büste der Nofretete eigentlich nicht in Berlin sein dürfte. Der Entdecker Ludwig Borchardt hätte Ägypten für die Nofretete den "Klappaltar von Kairo" überlassen. Dieser sei laut Krauss eine Fälschung.
Der "Klappaltar" wurde einen Monat nach der Entdeckung der Nofretete gefunden, genug Zeit um ihn fälschen zu lassen. Christian Loeben, Leiter des ägyptischen Museums Hannover, unterstützt Krauss' These. Das Objekt sei ein "in betrügerischer Absicht gefertigter Stilmischmasch". Der Leiter des ägyptischen Museums Berlin, Dietrich Wildung, bestreitet das. Er und viele seiner Kollegen seien sich sicher, dass der Klappaltar echt ist. Außerdem hätte Krauss schon vor 10 Jahren im US-Magazin "KMT" darüber spekuliert. "Für Krauss ist dies eine schöne Gelegenheit sich ins Gespräch zu bringen" so Wildung.
Trotz seiner Annahme möchte Krauss auch nicht, dass Nofretete nach Ägypten zurück muss. Aber er fürchtet, dass Deutschland nicht um eine Entschädigung herumkommen wird. Nofretete wird laut BZ-Berlin auf 390 Mio Dollar geschätzt.
Quelle:
BZ-Berlin
Der Spiegel hat den Artikel leider (noch
nicht online veröffentlicht. Viele Infos über die "Verschwörungstheorien" rund um Nofretete und viele weitere Informationen erhalten ihr auf der Homepage des ZDF. Leider hat das ZDF eine falsche Abbildung des Klappaltars veröffentlicht. Das dort abgebildete Altarbild Echnatons und Nofretetes (zu sehen im Ägyptischen Museum Berlin) soll Borchardt als Vorbild für den Klappaltar genommen haben.
Eine, leider nur, kleine Abbildung des Klappaltars findet ihr auf der Homepage des ägyptischen Museums Kairo.
Die Argumente, die der Spiegel (22/2009) als Beweise für eine Fälschung aufzählt, hat BZ-Berlin ebenfalls veröffentlicht (leider ohne Bild -
454 Artefakte kehren nach Ägypten zurück
Das britische Myers Museum schickt 454 Artefakte zurück, die vor über 30 Jahren illegal aus Ägypten geschafft wurden. Die Objekte stammen vom Ägypten-Fan Ron Davey, dessen Familie dem Museum die Stücke hinterlassen hat.
Wahrscheinlich schmuggelte Davey ein Großteil der Sammlung zwischen 1972 - 1988 außer Landes. Da die Unesco 1970 die private Ausfuhr von antiken Objekten verboten hatte, entschied sich das Museum für die Rückgabe der Objekte.
Zu der Sammlung gehören 94 Perlenketten, 99 Tonfragmente, 109 Uschebtis, 60 Kleidungsstücke, 12 Bronzemünzen, 4 Skarabäen, 4 Keramikobjekte sowie Ton- und Steinfiguren.
Laut dem Pressebericht ist es Ägypten gelungen, seit 2002 mehr als 5000 ägyptische Objekte wieder zurückzuholen.
Quelle:
pressemittleiung.ws -
Ein neuer Roboter für Cheops
Anscheinend steht ein neuer Versuch für die Erkundung des Schachtes der Cheops-Pyramide an.
Auf einem Symposium der Internationalen Buchmesse in Turin kündigte Zahi Hawass den 26.07. als neuen Termin an.
Ein neuer Roboter, entwickelt von Wissenschaftlern der Universitäten von Hong Kong und Manchester, soll diesmal versuchen das Geheimnis der Cheops-Pyramide zu lüften.
Ob das Ereignis wie zuletzt 2002 live übertragen wird, sagte Hawass nicht.
(siehe auch News vom 17.09.02)
Quelle:
The Egyptian State Information Service -
Nofretete eine Fälschung?
Henri Stierlin, Altertumsexperte aus der Schweiz, behauptet in seinem neuen Buch "Le buste de Néfertiti - une imposture de l'égyptologie?" (Die Büste der Nofretete - ein Betrug der Ägyptologie? Infolio-Verlag, Schweiz), dass die Büste der Nofretete eine Fälschung sei.
Angefangen hat alles vor 20 Jahren als Stierlin sich mit dem heutigen Direktor des Ägyptischen Museums Berlin, Dietrich Wildung, traf. Weil die Büste derart gut erhalten ist, wollten sie als Scherz ein Buch herausbringen, das den Entdecker Ludwig Borchardt als Fälscher darstellen sollte.
Was als Scherz gedacht war, ließ Stierlin nicht mehr los - zur Überraschung von Dietrich Wildung, der das Buch als "wunderbare Propaganda für unser Fach" sieht aber sich fragt "ob Stierlin die Sache wirklich ernst nimmt".
Auch der Autor Erdogan Ercivan zweifelt in seinem Buch "Missing Link der Archäologie" (Kopp-Verlag, Rottenburg a. N.) an die Echtheit der Büste.
Borchardt hätte die Büste nicht aus böser Täuschungsabsicht, sondern aus reiner Spaß an der Freud oder wie Stierlin berichtet als Präsentationsstück einer Halskette hergestellt. Halb im Scherz hätte er den "Fund" als echt bezeichnet. Wegen der allgemeinen Begeisterung des Fundstückes, hätte Borchardt nicht mehr die Kurve bekommen, um die Büste als seine Eigenkreation zu outen. Außerdem wollte er den sächsischen Herzog Johann Georg nicht der Lächerlichkeit preisgeben, als er sich, überzeugt von der Echtheit der Büste, mit ihr ablichten ließ. Dies wäre für die Autoren auch eine Begründung, warum die Büste nicht sofort, sondern erst 1924, 12 Jahre später, ausgestellt wurde.
Borchardt arbeitete laut Ercivan eng mit Fälschern zusammen, um die Echtheit von Artefakten zu überprüfen. Erst kürzlich wurde eine Stele der Königin Hatschepsut als Fälschung entlarvt, die Ludwig Borchardt 1912 nach Berlin gebracht hat. Ist Borchardt das Opfer von Betrügern geworden?
Dietrich Wildung betont, dass man bei der Untersuchung der Büste keine Spur von modernen Stoffen finden konnte. Außerdem sei der Fundbericht vom 06.12.1912 schlüssig.
Ercivan mokiert, dass er keine Aufnahmen von der Durchleuchtung der Büste (selket.de berichtete) bekommen hat. Wenn unter der Gipsschicht ein stützendes Drahtgeflecht zu finden wäre, dann wäre dies ein sicherer Beweis für eine Kreation des 20. Jahrhunderts. Wildung gab den rüden Ton bei der Anfrage Ercivans als Begründung an, warum er ihm keine Unterlagen zu Verfügung gestellt hat.
Auch das Aussehen der Nofretete hinterlässt Zweifel. Sieht sie doch eher aus wie eine Europäerin. Außerdem hätte sie im Profil laut Ercivan verblüffende Ähnlichkeit mit Borchardts Ehefrau.
Quelle:
Berliner Morgenpost -
Wird Kleopatra gefunden, hätten viele gelogen
Derzeit suchen Archäologen medienwirksam in dem Tempel von Taposiris Magna das Grab der ägyptischen Königin Kleopatra und ihres Geliebten Marcus Antonius. Der tatsächliche Fund wäre ein Desaster für die Geschichtsforschung. Denn alle Quellen widersprechen den Archäologen.
Als vor neun Jahren in Berlin der Neufund eines Papyrus präsentiert wurde, auf dem die ägyptische Königin Kleopatra – möglicherweise – ihr handschriftliches Signet hinterlassen hat, war ein gutes Dutzend Kamerateams vor Ort. Wie groß die Aufmerksamkeit sein dürfte, wenn ihr unberührtes Grab ans Licht käme, kann man sich unschwer vorstellen. Und wenn darin noch die Gebeine ihres Geliebten Marcus Antonius gefunden würden, es wäre eine Weltsensation
Die Hoffnung darauf schürt kein Geringerer als Zahi Hawass. Der ebenso mächtige wie umtriebige Chef der ägyptischen Altertümerverwaltung inszeniert sein neuestes Projekt denn auch entsprechend. „Wir hoffen, die Grabstätte zu finden und zwar unversehrt“, gab er mit medienwirksamem Vorlauf zu Protokoll. Jetzt soll nun die Suche beginnen, die zur „größten Entdeckung des Jahrhunderts“ (Hawass) führen soll.
Bis dahin dürfte allerdings noch einige Zeit ins Land gehen. Denn das Grabmal, das da die Fantasie beflügelt, wird in 21 Metern Tiefe unter einem Tempel vermutet, der rund 50 Kilometer westlich von Alexandria auf einem Hügel liegt. Mit dem modernen Gerät sollen Röntgenaufnahmen noch in 70 Metern Tiefe möglich sein. Irgendwo da unten, ist sich die Archäologin Kathleen Martinez aus der Dominikanischen Republik sicher, befindet sich ein komplexes Tunnelsystem. An drei Stellen will ihr Team den Spaten ansetzen.
Seit drei Jahren gräbt Martinez in dem Tempel von Taposiris Magna. Der Fund von zehn Mumien, 22 Münzen mit dem Abbild Kleopatras sowie einer Maske, die möglicherweise Marcus Antonius darstellt, bewogen die Spatenforscher zu ihrer Annahme, auf die Spur des legendären Paares gekommen zu sein.
Hinzu kommt, dass es sich bei dem Tempel aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. wohl um einen heiligen Ort der Isis handelte. Im altägyptischen Mythos erweckte die Göttin ihren ermordeten Gemahl zu neuem Leben. Da sich Kleopatra im Leben ihren ägyptischen Untertanen auch als Inkarnation der Isis vorstellte, wäre ein Tempel der Fruchtbarkeitsgöttin auch ein ihr gemäßer Ort der letzten Ruhe. Soweit die hoffnungsvolle Spekulation.
Doch hinter dem Spiel mit publikumswirksamen Erwartungen verbirgt sich auch brisanter methodischer Zündstoff. Denn den erhofften Fund dürfte es nach Aussage der schriftlichen Zeugnisse überhaupt nicht geben. Berichten doch die wichtigsten Chronisten und Historiker übereinstimmend, dass Kleopatra in Alexandria beerdigt wurde und Antonius an ihrer Seite. Also angenommen, die Grabungen in Taposiris Magna würden den mumifizierten Körper der Kleopatra ans Licht bringen, es würde unsere Gewährsleute in einer Weise desavouieren, die das methodische Gerüst der althistorischen Forschung ins Wanken brächte.
Denn als Generallinie dient der Geschichtsschreibung die schriftliche Überlieferung. Im Fall von Kleopatras Kampf und Ende sind dies zudem erklärte Historiker, die ihre Schriften nach Maßstäben formten, die seit Jahrhunderten in der griechisch-römischen Welt erprobt wurden.
Sie berichten klar und in weiten Teilen übereinstimmend davon, wie der Caesar-Erbe Octavian 31 v. Chr. bei Actium die Flotte seines römischen Rivalen Marcus Antonius und der ägyptischen Königin Kleopatra vernichtete. Wie die beiden Liebenden ihre letzten Monate in endzeitlichen Orgien verbrachten. Und wie Antonius schließlich der feindlichen Übermacht vor Alexandria erlag.
Es sind Autoren der Weltliteratur, die uns ein ziemlich detailliertes Bild vom Endkampf schildern. Plutarch (um 45-125) stützte sich für seine Antonius-Biografie, die auch Shakespeare benutzte, auf zeitgenössisches Material, etwa den Bericht von Kleopatras Leibarzt Olympos. Die Weltgeschichte des Senators Cassius Dio (um 163-229) zählt zu den besten historischen Werken der römischen Kaiserzeit. Auch der Hofbeamte Sueton (um 70-130) steuert in seinen Kaiserbiografien Beobachtungen bei.
Alle Berichte stimmen darin überein, dass sich Kleopatra im Palastviertel von Alexandria aufhielt, als ihr Geliebter seine letzte Schlacht verlor. Antonius stürzte sich in sein Schwert, starb aber nicht sofort. Auf Befehl der Königin wurde er in ihr Mausoleum gebracht, in das sie sich zusammen mit ihren Schätzen und einigen Dienerinnen zurückgezogen hatte. Der schwer verletzte Antonius soll in ihren Armen gestorben sein.
Das alles geschah innerhalb weniger Stunden. Das schließt die Flucht der Königin und des Antonius durch die feindlichen Linien nach Taposiris Magna aus.
Cassius Dio berichtet ausdrücklich, Kleopatra habe ihr Mausoleum in den königlichen Gärten Alexandrias errichten lassen. Der Archäologe Michael Pfrommer hat das Grabmal rekonstruiert: ein monumentaler Bau, dessen zweiter Stock als Galerie ausgeführt war. Nach Plutarch öffneten sich die Fenster zum Meer hin. In der Nachbarschaft soll ein Isis-Tempel gestanden haben.
Mit einem Trick konnte Octavian Kleopatra gefangen nehmen und sich die Schätze sichern, die jene zu verbrennen gedroht hatte. Anschließend war der Sieger generös genug, ihr das prachtvolle Begräbnis des Antonius in ihrem Mausoleum zu gestatten. Dort wurde auch Kleopatra feierlich beigesetzt, nachdem sie sich mit einem Schlangenbiss oder Gift umgebracht hatte
Nach Aussage aller Quellen fand das in Alexandrias Königsstadt statt, die ungefähr das nordöstliche Viertel der Metropole ausmachte. Für die Hoffnung, die Mumien des berühmten Paars sollten zig Kilometer westlich davon ans Licht kommen, sind also nur drei Gründe denkbar: 1. Die Leichen wurden nach der Beisetzung in Alexandria in das westliche Heiligtum gebracht, um sie etwa vor dem Sieger zu retten. 2. Die Leichen verschwanden vor ihrer Bestattung in Alexandria, so dass Octavian, um seine Milde vor aller Welt zu beweisen, eine Scheinbegräbnis inszenierte. 3. Die Quellen lügen.
Sollten sich in Taposiris Magna tatsächlich Beweise für Antonius und Kleopatra finden, wären die Alternativen zwei und drei fatal. Denn sie würden zum einen zeigen, wie sehr ein römischer Kaiser seine Geschichtsschreiber korrumpieren konnte, und zum anderen, dass diese keineswegs dem Ruf gerecht werden, in dem sie stehen.
Ein aktuelles Beispiel zu diesem Problem bietet ausgerechnet die Varusschlacht in ihrem 2000. Jubiläumsjahr. In einem Monat wird in Kalkriese die große Ausstellung eröffnet. Doch immer mehr Althistoriker nehmen mittlerweile an, dass auf dem seit Jahrzehnten ergrabenem Schlachtfeld nicht die Legionen des Varus, sondern Truppen des Germanicus 14-16 n. Chr. vernichtet wurden. Denn: Eine solche Erklärung passt besser zur schriftlichen Überlieferung eines Tacitus oder Cassius Dio.
Die wissenschaftliche Kritik an Zahi Hawass wird sich indes in Grenzen halten. Ägyptens Chef-Archäologe ist absoluter Herr über die Grabungslizenzen im Nilland. Und die wird niemand mit vorschnellen Urteilen in Frage stellen wollen
Quelle:
Die Zeit -
Grab von Kleopatra gefunden?
Kairo - Archäologen suchen ab kommender Woche nahe der ägyptischen Mittelmeerküste nach dem Grab Kleopatras und ihres Geliebten Marcus Antonius. Die Vermessung des Tempels Taposiris Magna auf der Ausgrabungsstätte Abusir nahe Alexandria habe drei mögliche Stellen für das Grab des Liebespaares ergeben, erklärte der Oberste Rat für Antiquitäten am Mittwoch. Kleopatra und der römische General Marcus Antonius hatten sich nach der Niederlage in der Schlacht bei Actium im Jahr 31 v. Chr. das Leben genommen, seitdem wird über den Ort ihres Grabs gerätselt.
Die drei Grabungsorte wurden den Angaben zufolge im vergangenen Monat ausgemacht. Archäologen aus Ägypten und der Dominikanischen Republik arbeiten bereits seit drei Jahren am Tempel Taposiris Magna. Im Innern des im dritten Jahrhundert vor Christus entstandenen Gebäude wurden mehrere tiefe Schächte entdeckt, von denen drei möglicherweise für Bestattungen genutzt wurden. Nach Einschätzung der Archäologen könnten Kleopatra und Marcus Antonius in einem ähnlichen Schacht beerdigt worden sein.
Im vergangenen Jahr hatten Experten am Grabungsort unter anderem eine Bronzestatue der Liebesgöttin Aphrodite und den aus Alabaster gearbeiteten Kopf einer Kleopatra-Statue zutage gefördert. Außerdem entdeckten sie eine Maske, die möglicherweise Marcus Antonius gehörte, und 22 mit dem Bild Kleopatras geschmückte Münzen
Fotostrecke
Quelle:
derstandard -
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Tourism
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Elso in Cairo they can visit one of the world's seven miracles which as the Pyramids and Sphinx,Cairo Museium and of those who enjoy the safari's They love the desert,So Egypt is one of the worlds best places for tourism
THE SEAFRONT
An obvious choice of "cruising" locations is the stretch of Corniche from the city centre near the Cecil Hotel to the newly completed library. You might try in particular Al Togaria [ near the French Consulate on the corner of the Corniche with Sharia Mokadam ]. Don't be surprised to meet hustlers anywhere in the downtown area. It's also worth loitering near the eastern promitory of the Eastern Harbour, known as the Silsileh, where you should be able to meet students from the nearby university.
In fact the whole 18km seafront from downtown Alexandria's Downtown area to Montazah offers opportunities either in the numerous ahwas or coffee houses or on the public beaches on which it's difficult to move in the summer without falling over or under young handsome holidaymakers. You might try an afternoon on Stanley Beach featured in many Egyptian films and a favourite of middle class families. If still in the area in the evening take a cruise along the impressive Stanley Bridge which is 276 metres long and towers 20 metres above the Mediterranean. Inaugurated by Suzanne Mubarak in 2001 it's already destined to be a favourite for romantics and gays alike. Also consider Miami Beach which draws the rougher trade who can't afford the fee paying beaches further east at Maamoura.
You can use any one of the packed buses or minibuses which ply east-west along the Corniche. Minibuses which travel the whole length of the Corniche include No 735 [Ramle to Montazah] and No 736 [Midan Orabia to Maamoura]. Many others traverse large portions of the Corniche but be careful to know when the bus may vere inland.
DOWNTOWN ALEX
More promising, especially on crowded Thursday evenings, is the area around the Ramle Tram Station including the public toilets, the seats inside the telephone centre and the neighbouring Saad Zaghloul Square where you can sit around the statue and enjoy the cooling sea breeze. Here you can often make good friendships with students and other Alexandrians who hang out here but also be careful of hustlers and pickpockets. You can always go first to one of the nearby coffee houses before you venture anywhere more intimate.
Overlooking the Square are two excellent four star hotels - The Cecil and Metropole - both splendiferous survivals from the art deco age - and ideally situated for those who want to mix luxury living with night time encounters.
Next to the Cecil Hotel you will find the Cairo Bus Station Cafe popular with hustlers. It is so named because Zaghoul Square used to be Alexandria's main bus station. Now it's pleasant gardens act as a magnet to gay students and all types every evening especially in the summer and on Thursday evenings. If you are looking for a cheap place to stay and can't afford the Cecil or Metropole the area has many cheaper backpacking dives [ Click on Hotels in Alexandria ].
By reputation only, as I have yet to visit it, there is a disco popular with gays at the Amoun Hotel - atleast according to pride-holidays.com. Presumably they are refering to the three star Amoun hotel at 32 El Nasr Square in El Manshia. Please can some one e-mail me to let me know whether this is accurate ?
If you want to find crowds of Egyptian men in one place you should try the Semouha Shopping Mall on Thursday evenings. It's about a four or five mile taxi ride south east of Downtown Alex. You can also do some shopping and use a busy internet cafe here for keeping in touch with your gay friends back home.
If you want to combine some sightseeing with a bit of cruising try the small Roman Amphitheatre [ 0900 - 1600 ] on Sharia Yousef at the north end of Midan Gomhuriyya near the Downtown train station. The thirteen terraces had a capacity to sit seven hundred to eight hundred Romans but you'll be lucky to find that many available Alexandrians.
Don't forget you can now use the Alexandria section of our Middle East Cities bulletin boards to post a gay personal ad !
CRUISING THE PARKS AND GARDENS
Do visit the famous and very popular Montazah Park Gardens, about twelve miles east of the downtown area, which are very busy during afternoons, especially in the summer when many Egyptian gays come to Alexandria to escape the heat of Cairo and enjoy the neighbouring beaches. Unfortunately the gardens close at sunset !
It may also be worth trying some of the city's few other public parks. Alexandria has little green space compared to European cities so these parks are very popular. Perhaps the most promising but also most dilapidated are the Shallalat Gardens [ Waterfall Gardens ], 2km south east of the downtown area, [ ask the taxi driver for the Hadiqat Al-Shallalat ]. The gardens have lost much of their former elegance. The rock gardens are overgrown, the water canals are empty, graffiti adorns the now closed cafeteria and litter blows across the pathways.
"There are no benches so lovers are left to balance precariously on the broken blocks that border the pathways," the newspaper Al Ahram noted recently.
You might also try Nouzha Gardens, Sharia Semouha, Semouha [ Close to the zoological gardens and open 0800 to 1600 ]. There is a nominal fee of fifty piastres. It was here during the First World War that the writer E M Forster had his first assignation with a young tram driver he had discovered near Ramle tram station. The nearby Antoniadis Gardens are also worth visiting if you have time with beautiful flower beds and handsome Greek marble statues.
ROUGH TRADE
Alexandria's Ramle tram station [ see Downtown Alex above ] has a few rough types but they are outnumbered by students and professional "guides faux". If you are determined to find factory hands or lorry drivers, whatever the risk, you would do better to try the impoverished industrial district of Karmous south west of Alexandria's downtown railway station.
The crowded but dark streets are overlooked by run-down apartment blocks, their windows lined with drying laundry. If you can dodge the horse drawn carts and cars, find a coffee shop and survey the street from a relatively safe vantage point. Needless to say, such safety is only relative. Whenever you cruise the streets in Egypt, please take great care.
If dock hands, fishermen and sailors are your predilection then you might venture instead towards the Western Harbour, though you risk being flattened by a container lorry or being challenged by the police, so try to have a waterproof excuse. The consequences of arrest, as always in Egypt, can be a lot worse than a mere nuisance.
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ALEXANDRIA'S GAY HISTORY
DID YOU KNOW ? - It was in Alexandria in 1917 aged 40 that the writer E.M.Forster (Famous for a "A Passage to India" and "Maurice"
had his first real sexual experience with an 18 year old tram conductor. Afterwards he wrote - "I am so happy - not for the actual pleasure but because the last barrier has fallen." No wonder Ramle tram station is still so popular with gay tourists today.
IF YOU HAVE TIME - visit the museum of the famous gay poet Constantine Cavafy who spent much of his life in the building and used to bring rent boys back home who he found in the near by Rue Missala ( now sharia Safiya Zaghloul ). "Where could I better live ?" Cavafy wrote, "Below, the brothel caters for the flesh. And there is the church which forgives sin. And there is the hospital where we die."
Cavafy was born in 1863 and is famous for many poems, many of them sad evocations of his sense of isolation and loneliness, including the "City" and "God Abandons Antony."
You can find the museum at 4 Sharia Sharm al-Sheikh between the railway station and the downtown area. The museum is open Tuesday to Sunday, 10am to 3pm.
Oh, and I shouldn't forget, if you're in Alexandria on a Sunday and a budding poet why not visit the Poetry Club [ no suggestion however of it necessarily being gay friendly ] which meets at 6.30pm at the Horreya Cultural Palace at 1 Horreya Avenue in Downtown Alex.
The Cecil Hotel in Downtown Alex approaches something like iconic status for the gay historian being the watering hole for such gay literati as Noel Coward and Somerset Maugham.
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الكرنيش
اختيار واضحة "الانطلاق" المواقع هي امتداد للكورنيش من وسط المدينة قرب فندق سيسيل حديثا الى الانتهاء من المكتبه. جرب على وجه الخصوص التجارة بالقرب من القنصلية الفرنسية على ركن من كورنيش مع الشريعة . لا تفاجا لتلبية المزاحمون فى اى مكان فى وسط المنطقة. كما انه يجدر التسكع بالمنطقة الشرقية بالقرب من الميناء الشرقي ، والمعروفة باسم السلسلة ، حيث يجب ان تكون قادرة على تلبية طلبه من جامعة قريبة.
والواقع ان الجامعة على البحر 18km من وسط الاسكندرية التابع لمنطقة وسط المنتزة يتيح الفرص العديده سواء في البيوت او المقاهي او على الشواطئ العامة التي من الصعب التحرك في فصل الصيف أو أكثر من دون تدخل في اطار الشباب المصطافين. جرب بعد الظهر على شاطئ ستانلي وردت في العديد من الافلام المصرية ومفضلا للعائلات الطبقة المتوسطة. اذا كان لا يزال في المنطقة في المساء تأخذ رحلة بحرية على طول الجسر الذي ستانلي للإعجاب هو 276 مترا وأبراج 20 مترا فوق البحر الابيض المتوسط. سوزان مبارك افتتح في عام 2001 أنها بالفعل ان تكون متجهه الى المفضل لالرومانسيون ومثليون جنسيا على حد سواء. أيضا النظر في ميامي بيتش التي توجه التجارة اخشن من لا يستطيع دفع هذا الرسم في الشواطئ والى الشرق من المعمورة .
يمكنك استخدام أي واحد من معباه أو الحافلات الصغيرة والحافلات التي الطيه بين الشرق والغرب على طول كورنيش. الحافلات التي سفر الجامعة من طول كورنيش لن يتضمن 735 [الرمل الى المنتزة] وليس 736 [ميدان عرابى الى المعمورة]. كثيرة اخرى تجتاز اجزاء كبيرة من كورنيش بل ان نحرص على ان تعرف متى يمر الاتوبيس.
وسط البلد
واعدة اكثر ، لا سيما على مزدحمه الخميس المساء ، هو محيط محطة ترام الرمل بما فيها المراحيض العامة ، والمقاعد داخل مركز الاتصالات والجلوس بجوار تمثال سعد زغلول والتمتع بنسيم البحر. هنا يمكنك ان تجعل في كثير من الاحيان صداقات جيدة مع الطلاب وغيرهم من الاسكندربية تعليق من هنا ولكن ايضا توخي الحذر من المزاحمون والنشالون. يمكنك دائما الذهاب اولا الى احد المقاهي القريبه قبل المغامره في اي مكان وأكثر حميميه.
وهذا الموقع يمتاز بوجود فندقين من افضل الفاندق ذات الاربع نجوم,هما سيسل ومتروبيل هوتيل ويعتبوا على التراز القديم للاسكندرية,وهما لمن يريد العيش فى الاماكن الهادئة ليلاً .
بجوار فندق سيسل سوف تجد مقهى محطة الاتوبيس وهى تعتبر من ازحم المقاهى فى هذة المنطقة,وترجع شهرتها الى ان تعتبر من اشهر الميادين هو ميدان سعد زغلول ومحطة الاتوبيس,والان سارة الحديقة مثابت مغناطيس لجذب الجايز والطلاب وجميع الانواع كل مساء ولاسيما فى فصل الصيف وخصوصاً يوم الخميس,اذا كونت من محبى العيش فى هذا الميدان وتريد فندق رخيص بدلا من فندق سيسل او متروبيل عليك بدليل الفنادق سوف تجد الكثير من الفنادق الرخيصة فى هذا المكان .
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Frauen und Moslems
Frauen und Moslems von PercyGermany @ 2009-01-05 – 06:22:53
Dinge, die für westliche Frauen völlig normal sind, führen im Zusammenleben mit einem Moslem zu übelsten Streitereien.
Ein Beispiel:
wir in Europa lernen z.B. daß das Lächeln die schönste Geste ist, einem Gegenüber die Zähne zu zeigen.
Das macht die westliche Frau aus reiner Höflichkeit, weil sie sich einfach gut fühlt oder glücklich oder freundlich sein will.
Jedoch in einem moslemischen Land ist sie sehr schnell als westliche Hure abgestempelt, die fremde Männer anmacht.
Und sie soll niemals, wenn sie mit ihrem moslemischen Partner unterwegs ist, einem anderen Mann direkt in die Augen sehen.
Für uns bedeutet es Ehrlichkeit - für Moslem einfach anbaggern.
Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit auszutauschen ist tabu, was anfangs leicht zu ertragen ist, irgendwann geht es aber böse auf die Nerven, daß sie ihrem Schatz noch nicht einmal ein kleines Küßchen geben darf, wenn sie unterwegs ist.
Lautes Lachen ist ebenso "nuttenhaft" wie falsche Kleidung. Und die meisten Moslems haben kein Verständnis dafür, daß man auch in einem ganz normalen sachlichen Gespräch mal einen Scherz machen kann, über den lauthals gelacht wird.
2-3 Frauen allein in der Öffentlichkeit, die sich angeregt unterhalten und zwischendurch lauthals lachen werden genauso gemieden, wie Frauen, die sich falsch anziehen.
Dies alles gilt in besonderem Maße ebenso, wenn die westliche Frau im moslemischen Ausland einer Arbeit nachgehen will, zumal es bei einem Großteil der Moslems immer noch als Familienschande gilt, wenn die Frau arbeiten geht, weil der Herr des Hauses dann so dasteht, als ob er allein nicht fähig wäre, die Familie zu ernähren.
moslim.Partnerschaft und europähische Frauen:
Wie aufgeschlossen auch immer der moslimische Partner sein mag, er ist sich der Richtigkeit seiner Erziehung ebenso überzeugt wie wir von der unseren. Was auch nicht zu verurteilen ist, man muß es einfach nur wissen. Die Frau im Islam wird nach der westeuropäischen Sicht niemals gleichberechtigt sein.
2) Laßt Euch nicht blenden von der Schönheit der jeweiligen Länder. Spätestens nach ein paar Monaten siehst du nicht mehr nur die schönen Seiten, sondern lernst die negativen zu hassen.
Das fängt an, wenn Du Dich im Sommer einfach mal nach einer Abkühlung sehnst, aber kein Geld für eine Klimaanlage vorhanden ist, was die wenigsten haben.
Ich kenne jemand, der ist Chefkoch in einem großen Hotel und verdient ca.70-80 Euro im Monat.
Mach Dir klar, was das für dich heißt und welchen Lebensstandard Du hier in Deutschland gewöhnt bist. Und dann versuche Dir vorzustellen, wie es ist, 3-4 Monate bei 30-40°C zu leben und nicht für 3-4 Wochen, wie wir es hier in Deutschland erleben.
Das bedeutet erhebliche gesundheitliche Belastungen, unter denen sehr viele zu leiden haben. Was nicht selten oft in Streitigkeiten ausartet, denn wer sich wochenlang unwohl fühlt, wird unweigerlich auch mal aggressiv und ungemütlich.
Übrigens auch so ein Punkt im Zusammenleben mit moslemischen Partnern:
die Frau hat immer für Sex zur Verfügung zu stehen, spätestens alle paar Tage. Und nun stell Dir das mal bei der unmenschlichen Hitze im Sommer vor. Darauf wird von deren Seite aus keine Rücksicht genommen. Viele Europäer vertragen auch die Dauerhitze nicht und haben dauerhaft Probleme mit Magen, Migräne und Kreislaufkollapsen.
3) Einen Job in solchen Ländern zu finden ist sehr schwer. Es bedarf der intensiven Hilfe von einheimischen Kontaktpersonen. Worauf es wiederum ankommt, ob Dich Dein Partner unterstützen will oder nicht. Der Verdienst ist minimal und aus unserer Sicht rentiert sich oft noch nicht einmal der Anfahrtsweg gemessen an dem, was dabei heraus kommt, so man sich nicht als selbständiger irgendwelchen touristischen Arangments anschließt und die Touristen abzockt.
Schwierig ist vor allem, seinen finanziellen Verpflichtungen in Deutschland mit diesem Miniverdienst nachzukommen, so Du in Deutschland noch Miete oder sonst was zu zahlen hast, denn was Du dringend brauchst ist eine deutsche Krankenversicherung fürs Ausland, die Weiterbezahlung der gesetzlichen Krankenversicherung auf freiwilliger Basis und selbstverständlich zusätzliche private Altersvorsorge.
4) Wenn Du den Schritt wagen willst, Deutschland den Rücken zu kehren, versuche Dir im Vorfeld bereits in den vielen Urlauben, die Du sicherlich wie jeder, der der Liebe wegen oder sonst wie, solche Entscheidungen trifft, ein soziales Netz am Ort aufzubauen. Bestehe darauf, mit Deinem Partner Menschen zu besuchen, die bereits vor Ort leben.
Allein an seiner Reaktion bei diesem Wunsch, wird die europähische Frau merken, wie seine Einstellung ist. Sie soll Kontakte übers Internet, so viele wie es geht knüpfen. Es müssen so viele Menschen wie möglich wissen, daß sie dort ist, wo ihre Adresse ist und wo und wie man sie finden kann. Auch wenn sie es in diesem Stadium nicht hören will: die Zahl der Frauen, die jedes Jahr für eine gewisse Zeit nicht mehr auffindbar ist, weil der Partner sie verschleppt, einsperrt und ihr die Kommunikationsmöglichkeiten raubt, gehen nach Angaben des auswärtigen Amtes in die Hunderte.
Es handelt sich hier nicht um Einzelfälle. Und jede einzelne dieser Frauen hätte Stein und Bein geschworen, daß Ihr Partner anders ist, aufgeschlossener, weltoffener... - So lange, bis sich das Gegenteil herausstellt. Eine europähische Frau soll sich vor allem auch bei der Deutschen Botschaft als sogenannter "Expatriat" anmelden (als im Land lebende Deutsche). Sie soll sich eventuell sogar ehrenamtliche soziale Beschäftigungen suchen, damit sie den Kontakt zu größeren deutschen Organisationen halten kann, z.B. Caritas, KinderNothilfe, andere kirchliche Organisationen. Adressen findet man im Netz genug.
- vor der Ausreise einen 2. Paß ausstellen und verstecken an einer Stelle an der Du JEDERZEIT Zugriff hast.Das kann unter Umständen lebensrettend sein!
- Eine gute Informationsquelle sind vor allem auch die Standesämter in Deutschland, die sehr gut über Ehen und Zusammenleben mit den jeweiligen ausländischen Partnern Auskunft geben können
-Je mehr Selbständigkeit sich die Frau im Ausland bewahren kann, desto besser ist es. Dafür braucht es viel Kraft, viel Mut und oft auch Durchsetzungsfähigkeit und viel Kompromiß- und Konfliktfähigkeit.
Nicht zuletzt aufgrund der Religion auch oft körperliche Leidensfähigkeit.
Schließlich darf man bei all der Liebe nicht vergessen, daß ein moslemischer Mann "aus Liebe" zu seiner Frau auch Schläge als Erziehungsmethode anwenden "darf" um sie auf den rechten Kurs zu bringen.
Viele Frauen haben erst nach einigen Jahren, in denen sie mehr Streit als Harmonie und mehr Schläge als Zärtlichkeiten bekommen haben, die Ehe, die sie haben wollten. Für die meisten moslemischen Frauen ist dies ohnehin normal und sie finden nichts anstößiges dabei. Das ist eben so, bis man als Ehepaar entsprechend zusammengewachsen ist.
Als westeuropähische Frau gibt man sich und der Liebe und Bereitschaft mit einem Moslem zu leben mehr eine Chance das alles seinem gewohnten Gang geht, wenn sie versucht ihren Mann nach Deutschland zu bringen - als umgekehrt.