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männlich - 33 Jahre, Luxor/Aswan/Leipzig, Ägypten


Blog / Königin Mutnodjemet

Sonntag, 6 September 2009 um 02:51

Königin Mutnodjemet war die Ehefrau von Haremhab. General unter Echnaton, Tutanchamun und Eje, bis er selbst den Thron Ägyptens bestieg.
Bekannt ist sein Grab im Tal der Könige aber bevor er zum Pharao aufstieg, ließ er sich als einfacher Adeliger ein Grab in Sakkara errichten. Dies ist mittlerweile in einem sehr schlechten Zustand und einige Steine aus dem Grab sind sogar außerhalb des Landes geschafft worden.
Der Archäologe Geoffrey Martin hat Haremhabs letzte Ruhestätte erneut ausgegraben und restauriert und sterbliche Überreste einer Frau, wahrscheinlich von Mutnodjemet, gefunden. Zumindest fand man Grabbeigaben, die den Namen der Frau trugen.
Dies könnte insoweit interessant sein, weil einige Wissenschaftler glauben, dass Mutnodjemet eine Tochter von Eje und somit eine Schwester der berühmten Königin Nofretete sein könnte. Eine gewisse Mutbenret, die den Titel "Tochter des Königs" trägt, soll den gleichen Namen und Titel wie Nofretete tragen. Eine Verbindung der beiden ist daher sehr wahrscheinlich. Einige Forscher sind der Meinung, dass es sich bei Mutbenret um Mutnodjemet handeln könnte.
Die DNA von Mutnodjemet könnte also ein weiterer Schlüssel zu der Familie Tutanchamuns werden. Zahi Hawass möchte so die Mumie der Nofretete identifizieren und weitere verwandtschaftliche Verhältnisse herausfinden.
Leider gibt es ein Problem: die Überreste der Mumie sind nicht mehr auffindbar. Geoffrey Martin weiß es nicht und ein tschechischer Anatomist namens Strouhal, der die Knochen untersucht hatte, fand sie bei seiner Rückkehr nach Ägypten ebenfalls nicht wieder.
Strouhal fand heraus, dass es sich um eine 40-jährige Frau handelte, die ihr Leben wahrscheinlich im Kindsbett verlor. Ein Fötus wurde ebenfalls in dem Grab in Sakkara gefunden. Beide Mumien waren Grabräuber zum Opfer gefallen und so in einem sehr schlechten Zustand.
Zahi Hawass ist optimistisch, dass er die verlorene Mumie wiederfinden wird. Dann soll ein DNA-Test Licht ins Dunkel bringen.
Quelle:
http://weekly.ahram.org.eg/2009/960/he2.htm

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