PercyGermany
männlich - 33 Jahre, Luxor/Aswan/Leipzig, Ägypten
Blog 220
PercyGermany (Percy), männlich, 31 Jahre alt,
Leipzig
85111Luxor/Egypt - CornicheEl Nil Street, Egypt,
spricht Deutsch (DE)
اختصاصي في المنطقة العربية وافريقيا :::
German University in Cairo
(GUC – in privater, ägyptischer Trägerschaft mit DAAD,
Deutscher Botschaft Kairo und Deutsch-Arabischer Handelskammer als Partnern in Kairo sowie Ulm und Stuttgart als Partneruniversitäten in Deutschland),
El Tagammoa El Khames ::::
.يولد جميع الناس أحرارا متساوين في الكرامة والحقوق. وقد وهبوا عقلا وضميرا وعليهم أن يعامل بعضهم بعضا بروح الإخاء
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen. ::::
http://www.dugg.de/nickpage/1211171_Percy
http://81314.iboox.com/ http://www.grafikgaestebuch.de/ggbook.php?user...
Charakter
zuverlässig eher Ja
ordentlich eher Ja
weitsichtig eher Ja
hektisch eher Nein
konsequent eher Ja
häuslich eher Ja
interessiert eher Ja
rationell eher Ja
fantasievoll eher Ja
einfühlsam eher Ja
verantwortlich eher Ja
konservativ eher Nein
umsorgend eher Ja
geduldig eher Ja
ausdauernd eher Ja
selbstbewusst eher Ja
dominant eher Ja
fleissig eher Ja
praktisch eher Ja
tolerant eher Ja
anpassungsfähig eher Ja
motiviert eher Ja
flexibel eher Ja
schlagfertig eher Ja
humorvoll eher Ja
lebendig eher Ja
diplomatisch eher Ja
aufmerksam eher Ja
kommunikativ eher Ja
vertrauensvoll eher Ja
liebevoll eher Ja
sympathisch eher Ja
Mein Motto
LEBEN !
was mir wichtig ist:
Zufriedenheit
Das tue ich am liebsten:
Promis, High Society, asiat.exot.Kulturen,Pferdesport, tauchen
۞
Meine Stärken:
aufgeschl.kommukativ und rhetor.Schlagfertigkeit beweisen.
۞ I love Jehova ! ۞
Das tue ich nicht so gerne:
mich in Gesellschaft, Party, Lifestyle, Fetisch und Szene in den Vordergrund stellen
Was ich bewundere :
die Entstehung des Universum
Was mich nervt:
deutsche Politik
Mein Lieblingsbuch:
TRIUNITY:
Netzwerk für Lichtarbeit und Lebenshilfe...Wunsch unserer Seele
Mein größter Wunsch:
eine Reise um die Welt - aber ohne Rückfahrkarte
....Glückseeligkeit möcht ich erfahren...
http://85762.netguestbook.com/go/?u=http://ein...
۞
Stats 30.177cm.68kg - 5'10".154lbs
Body & Typ Normal; Europäer Haare Kurz& Dunkelblond
Behaarung Rasiert, Keinen Bart Augen Grün
Piercings Nein Tattoos Nein
Raucher Nein
Sex Bisexuell
Religion: ZJ ۞ http://sextest.bsm-tools.de/?ID=358&C=1156...
http://www.du-gehoerst-zu-meinen-freunden.de/P...
http://www.percygermany.blog.de/
http://www.percygermany.net.tc
?صباح النور, يا أخي! كيف حالك !أهلا وسهلا بك
http://de.facebox.com/PercyGermany

-
Grab von Kleopatra gefunden?
Kairo - Archäologen suchen ab kommender Woche nahe der ägyptischen Mittelmeerküste nach dem Grab Kleopatras und ihres Geliebten Marcus Antonius. Die Vermessung des Tempels Taposiris Magna auf der Ausgrabungsstätte Abusir nahe Alexandria habe drei mögliche Stellen für das Grab des Liebespaares ergeben, erklärte der Oberste Rat für Antiquitäten am Mittwoch. Kleopatra und der römische General Marcus Antonius hatten sich nach der Niederlage in der Schlacht bei Actium im Jahr 31 v. Chr. das Leben genommen, seitdem wird über den Ort ihres Grabs gerätselt.
Die drei Grabungsorte wurden den Angaben zufolge im vergangenen Monat ausgemacht. Archäologen aus Ägypten und der Dominikanischen Republik arbeiten bereits seit drei Jahren am Tempel Taposiris Magna. Im Innern des im dritten Jahrhundert vor Christus entstandenen Gebäude wurden mehrere tiefe Schächte entdeckt, von denen drei möglicherweise für Bestattungen genutzt wurden. Nach Einschätzung der Archäologen könnten Kleopatra und Marcus Antonius in einem ähnlichen Schacht beerdigt worden sein.
Im vergangenen Jahr hatten Experten am Grabungsort unter anderem eine Bronzestatue der Liebesgöttin Aphrodite und den aus Alabaster gearbeiteten Kopf einer Kleopatra-Statue zutage gefördert. Außerdem entdeckten sie eine Maske, die möglicherweise Marcus Antonius gehörte, und 22 mit dem Bild Kleopatras geschmückte Münzen
Fotostrecke
Quelle:
derstandard -
Mumien aus der Zeit des Mittleren Reiches entdeckt
Südlich von Kairo haben Archäologen dutzende Mumien gefunden. Wie der Chef der Altertümerverwaltung, Sahi Hawass, der Nachrichtenagentur AFP sagte, sind einige der Mumien bereits rund 4000 Jahre alt. Sie datieren aus der Zeit des Mittleren Reiches. Die Mumien sind türkisfarben, ocker und gold gemalt.
Sie befanden sich in 53 Grabstätten, die in den Felsen gegraben worden waren. Besonders schön sind laut Hawass vier Mumien aus der Zeit der 22. Dynastie im ersten Jahrtausend vor Christus. Sie seien in Leinen gehüllt und gut erhalten. Die Grabstätte wurde in der Nähe der Ilahun-Pyramide bei Fajjum entdeckt
Quelle:
AFP -
Nofretetes wahres Gesicht entdeckt
Die berühmte Büste einer der schönsten Frauen der Welt, der ägyptischen Königin Nofretete, verbirgt unter dem Gips der Oberfläche ein weiteres Gesicht. Eine Computertomografie brachte es in Berlin zum Vorschein.
Die weltberühmte Nofretete-Büste hat zwei Gesichter. Diese überraschende Entdeckung machten Berliner Wissenschaftler mit Hilfe modernster Röntgentechnologie, wie der Direktor des an die Charité angegliederten Imaging Science Centers, Alexander Huppertz, am Dienstag sagte.
Hinter der aus Gips modellierten Büste befinde sich ein zweites, nicht weniger fein gezeichnetes Gesicht aus Kalkstein. Die mehr als 3.300 Jahre alte bunte Büste gilt als die größte Attraktion des Ägyptischen Museums und wird derzeit im Alten Museum ausgestellt. Das belegt eine Computertomographie unter Huppertz' Leitung, die bereits 2007 durchgeführt und vorgestellt, aber erst in der aktuellen Ausgabe des Fachblattes «Radiology» komplett veröffentlicht wurde.
Die Büste sei geröntgt worden, um ihren Zustand zu untersuchen, sagte Huppertz. Man habe zwar gewusst, dass ein Rohling hinter dem aus Stuck geformten Gesicht sei. Aber dass das innere Steingesicht so detailliert und dem äußeren Gesicht so ähnlich sei, sei eine große Überraschung gewesen.
Allerdings wurden von dem Bildhauer Thutmosis einige Partien verändert und verfeinert. «Dabei ging es nicht um eine idealisierte Darstellung, sondern um Realismus», erläuterte der Direktor des Ägyptischen Museums, Prof. Dietrich Wildung bei der Vorstellung vor zwei Jahren.
Am äußeren Gesicht seien im Vergleich zum verborgenen lediglich an den Mundwinkeln Falten wegretuschiert, die Nase «begradigt oder geglättet» worden, dafür aber am Auge Falten hinzugefügt worden. Bei der Untersuchung sei auch festgestellt worden, «wie schlecht die Anbindung der einzelnen Materialien ist, wie anfällig das Objekt ist», sagte Huppertz.
Saniert werden könne Nofretete nicht. Deswegen müsse man sie «extrem vorsichtig anfassen». Dadurch, dass sie «sehr inhomogen ist, ist sie vibrations- und berührungsempfindlich».
Diese Analyse dürfte der Bundesregierung im Streit mit Ägypten über ein Leihgeschäft in die Hand spielen. Zur für 2012 geplanten Eröffnung des neuen Ägyptischen Museums in Gizeh würden die Ägypter die Büste, die 1912 vom deutschen Archäologen Ludwig Borchardt in der Wüste von Amarna entdeckt und ein Jahr später nach Deutschland gebracht wurde, allzu gerne ausleihen. Die Bitte stieß im Bundestag bislang auf Ablehnung - mit Hinweis, aus konservatorischen Gründen müsse der Umgang mit der Kalksteinbüste äußerst sorgsam sein.
Quelle:
netzeitung -
Amputationen im alten Ägypten
Neueste Funde deuten darauf hin, dass bereits die alten Ägypter im Notfall Amputationen durchführten - Doch haben die Patienten die Eingriffe überlebt?
Der Mann hatte wohl kein leichtes Leben. Eine Delle in der rechten Vorderhälfte seines Schädels deutet auf eine Fraktur hin, die allerdings gut verheilte. Eine gebrochene linke Rippe war ebenfalls wieder ordentlich zusammengewachsen. Schlimmer dürften den Unbekannten die krankhaft verwachsenen Brust- und Lendenwirbel geplagt haben, und als er im Alter von 40 bis 45 Jahren verstarb, musste seine Beweglichkeit erheblich eingeschränkt gewesen sein.
Die Todesursache lässt sich nicht eindeutig klären, doch es gibt Hinweise: So wurden zum Beispiel die Zehen und Teile beider Füße des Mannes noch zu Lebzeiten abgetrennt, quer durch die Mittelfußknochen. Eine ernsthafte Verstümmelung, aber womöglich auch eine lebensverlängernde Maßnahme.
Der rätselhafte Tote lebte vor mehr als 3500 Jahren im alten Ägypten, wahrscheinlich während der Ersten Zwischenzeit, und seine sterblichen Überreste fanden Wissenschafter bei Ausgrabungen in Zone 9A des Nekropolis Dayr al-Bashra, ungefähr 270 km südlich von Kairo am Ostufer des Nils.
Abgesägte Gliedmaßen
Ein US-amerikanisch-belgisches Forscherteam unter Leitung der Anthropologin Tosha Dupras von der University of Central Florida hat dieses und weitere dort begrabene Skelette detailliert untersucht und machte dabei eine aufregende Entdeckung: Bei insgesamt drei Verstorbenen fehlten Teile von Gliedmaßen, welche offensichtlich abgeschnitten oder abgesägt worden waren.
Die Stumpen verheilten anschließend, die Personen müssen also noch längere Zeit danach gelebt haben. Dem Gerippe eines jungen Mannes fehlte der linke Unterarm, was jedoch theoretisch auch eine Unfallfolge sein könnte. Interessanter sind dagegen der Mann aus Zone 9A sowie ein Paar Füße aus einem benachbarten Areal (Zone 4), bei denen die Mittelfußknochen ebenfalls quer durchtrennt wurden.
Genau solche Amputationen werden heutzutage bei schwer geschädigten Diabetes-Patienten mit lebensgefährlicher Gangrän an den Zehen durchgeführt, schreiben die an der Untersuchung beteiligten Experten in einer Online-Vorabveröffentlichung des Fachmagazins International Journal of Osteoarchaeology.
Jahrzehntelange Debatten
Über die Frage, ob und wie die alten Ägypter eventuell chirurgische Techniken beherrschten, debattieren Forscher bereits seit Jahrzehnten. Zwar glauben viele Fachleute daran, dass solche medizinischen Praktiken bereits früh am Nil verbreitet waren, die Beweislage ist aber minimal. Die bislang bekannten Papyrusschriften zur Heilkunst enthalten keine klaren Hinweise.
Bedeutend ist dagegen der Fund einer etwa 3000 Jahre alten Frauenmumie, die in der Nekropolis von Theben bestattet war. An ihrem rechten Fuß trug sie eine sehr avanciert gestaltete, funktionelle Prothese als Ersatz für den - eventuell - amputierten großen Zeh (vgl. The Lancet, Bd. 356, S. 2176).
Die Frau aus Theben und der Fußamputierte aus Zone 9A in Dayr al-Bashra hatten etwas gemeinsam: In beiden zeigten die Skelette Anzeichen von Osteopenie - Knochenschwund, der ein regelmäßiges Begleitsymptom von Diabetes ist. Auch die verwachsenen Wirbel des Mannes weisen auf die Zuckerkrankheit hin.
Dass Diabetes im alten Ägypten bereits auftrat, geht aus erhaltenen Schriften hervor. Amputation als Maßnahme gegen eine durch die Krankheit ausgelöste Gangrän erscheint als eine logische Folge. Doch warum fanden Wissenschafter bislang nie Hinweise auf solche Praktiken?
Vielleicht hat man einfach nicht so genau hingeschaut. Die Anwendung physisch-anthropologischer Methoden sei ziemlich neu in der Ägyptologie, sagt Tosha Dupras im Gespräch mit dem Standard. "Weitere Fälle von Amputation werden wahrscheinlich in Zukunft auftauchen."
Bei einem weiteren Skelett aus Dayr al-Bashra fanden Dupras und Kollegen übrigens Schnittspuren am zertrümmerten rechten Oberarmknochen. Sie deuten dies als Versuch einer Notamputation bei einem Verwundeten. Sie wurde aber nicht zu Ende geführt, der Mann erlag rasch seinen Verletzungen.
Quelle:
derstandard.at -
Mumie von Kleopatras Schwester identifiziert?
Zwei königliche Schwestern kämpften um die Herrschaft in Ägypten – Kleopatra gewann. Ihre jüngere Schwester Arsinoe wurde 46 v.Chr. von Cäsar, Kleopatras Geliebten und Verbündeten, besiegt, nach Rom gebracht, gefesselt im Triumphzug mitgeführt, aber ob des Mitleids der römischen Bevölkerung begnadigt. Asyl fand sie im Artemistempel von Ephesos, dort wurde sie von Mark Anton ermordet, im Auftrag Kleopatras
Österreichische Forscher um Fabian Kanz vom Archäologischen Institut und der Med-Uni Wien spielen nun zumindest mit der Möglichkeit, dass sie das Skelett der Arsinoe identifiziert haben könnten: Im American Journal of Physical Anthropology (138, S.162) erscheint ihr Bericht unter dem Titel: „Arsinoe IV of Egypt, sister of Cleopatra identified?“ Das BBC-Fernsehen zeigt am Montag eine Dokumentation über den Fall: „Cleopatra: Portrait of a Killer“.
Das fragliche Skelett wurde im „Oktogon“ gefunden: Das ist ein bereits 1906 ausgegrabener Grabbau im Zentrum von Ephesos, der einen einzigen Sarkophag enthielt– ohne Inschrift. Vor einigen Jahren gebar Hilke Thür, Archäologin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, die Idee: Das könnte doch Arsinoe sein!
Nun liegt das Gutachten von Kanz und Kollegen vor. Mit der Radiokarbonmethode wurde das Skelett auf 210 bis 20 v.Chr. datiert, die morphologische Untersuchung ergibt eine Körpergröße von 154 Zentimeter und ein Lebensalter zwischen 15 und 17 Jahren. (Was etwas jung für eine Frau scheint, die bereits Königin war, Arsinoe IV., gemeinsam mit ihrem Bruder Ptolemäus XIV.) Weder Mangelerscheinungen noch Verletzungen waren festzustellen. DNA wurde (noch) keine gefunden, das Skelett ist wohl zu lange in warmem Wasser gelegen.
Noch nicht publiziert, aber in englischen Medien bereits heftig diskutiert ist eine Weichteilrekonstruktion der Anthropologin Caroline Wilkinson: Sie schließt aus der länglichen Kopfform (laut Wilkinson „häufig bei den alten Ägyptern und Schwarzafrikanern“), dass Arsinoe eine afrikanische Mutter gehabt haben könnte. Diese Aussage verleitete die englische Zeitung „Telegraph“ zu gleich zwei – noch gewagteren – Interpretationen, die einander noch dazu widersprechen. „Cleopatra had African ancestry, skeleton suggests“, lautet der Titel, im Artikel wird dann spekuliert, dass Arsinoe und Kleopatra nur Halbschwestern – von verschiedenen Müttern – gewesen sein sollen.
Beides geht wohl viel zu weit, vor allem wenn man bedenkt, dass der Schädel selbst im Zweiten Weltkrieg verloren gegangen ist und man sich nur auf alte Messungen stützen kann. Immerhin kommt so die (seriöse) österreichische Ephesos-Archäologie einmal zu knalligen Schlagzeilen...
Quelle:
Die Presse -
3000 Jahre alte Grab gefunden
Japanische Archäologen haben in Sakkara das 3000 Jahre alte Grab einer ägyptischen Adeligen gefunden.
Die Archäologen glauben, dass Isisnofret, eine Enkelin von Ramses II, die Besitzerin des Grabes ist.
In dem Grab befanden sich ein zerbrochener Kalksteinsarkophag mit dem Namen der Isisnofret und dem Titel "Edelfrau", sowie 2 Mumien und Fragmente von Grabbeigaben.
Das Grab wurde in der Nähe von Ramses' Sohn Khaemwaset gefunden. Isisnofret hieß eine Tochter von Khaemwaset, woraus die japanischen Archäologen schließen, dass sie in diesem Grab damals bestattet wurde.
Zahi Hawass vermutet, dass es sich aufgrund der Konstruktion eher um ein Grab aus der 18. und nicht aus der 19. Dynastie handelt. Außerdem gab es im alten Ägypten eine Menge Frauen mit dem Namen Isisnofret.
Quelle:
AFP -
Zufallsfund unter Touristenpfad
Durch Zufall entdeckten Archäologen eine rund 4000 Jahre alte Statue aus der Pharaonenzeit, nur 40 Zentimeter unter der Oberfläche
Wer die berühmten, jahrtausendealten Pyramiden von Giseh besichtigen will, der hält sich meist an die dafür vorgesehenen, staubigen Besichtigungsrouten. Millionen Touristen sind so jahrelang über eine 4000 Jahre alte Statue spaziert, ohne es zu merken. Denn erst bei der kürzlich vorgenommenen Neuorganisation der Fußwege stießen Archäologen zufällig auf den wertvollen Fund.
Wie Zahi Hawass, Chef der Altertümerverwaltung in Kairo, mitteilte, sei die Statue nur einen Steinwurf von der Pyramide des Mykerinos entfernt gefunden worden. Sie ist die kleinste der drei berühmten Pyramiden von Giseh. Die Statue sei aus Quarzit gefertigt und zeige einen sitzenden Mann mit Perücke. Zahi Hawass berichtet, dass auf dem gut erhaltenen Fundstück keine Inschrift gefunden werden konnte. Der Stil der rund 1,5 Meter hohen Statue deute jedoch auf die Zeit des Alten Reiches hin, in der auch die Pyramiden von Giseh gebaut worden waren.
Quelle:
focus.de -
Bombenanschlag in Kairo
Eine Tote und zahlreiche verletzte Touristen
Bei einem Bombenanschlag in einem belebten historischen Viertel der ägyptischen Hauptstadt Kairo ist eine französische Touristin getötet worden. Das bestätigte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy in Paris. Die 17-jährige Schülerin gehörte einer Reisegruppe aus Levallois-Perret an, teilte das Außenministerium mit.
Nach Angaben des dortigen Rathauses wurden 17 Teenager aus dem Pariser Vorort nach dem Anschlag auf dem Khan-al-Khili-Basar mit zumeist leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Einer von ihnen sei "etwas schwerer verletzt", erklärte Vize-Bürgermeisterin Isabelle Balkany. Frankreichs Premierminister François Fillon drückte den Angehörigen der Opfer seine Anteilnahme aus und verurteilte den Anschlag scharf.
Ein Deutscher verletzt
Nach Angaben eines ägyptischen Sicherheitsbeamten wurden bei dem Anschlag insgesamt zwölf Franzosen, vier Ägypter, drei Saudis und ein Deutscher verletzt. Der Deutsche sei n einem Krankenhaus in Kairo behandelt worden und konnte dies inzwischen wieder verlassen, teilte das Auswärtigen Amtes in Berlin mit. Die deutsche Botschaft in Kairo sei eingeschaltet und um Aufklärung bemüht.
Bombe oder Handgranate?
Die Informationen über den Tathergang widersprechen sich: Nach letzten Berichten detonierte auf dem Hauptplatz des Basars nahe der Hussein-Moschee eine Bombe. Zuvor hatte es geheißen, ein Attentäter habe eine Handgranate in den bei Touristen beliebten Basar geworfen. Die Granate sei direkt vor einem Café explodiert. Durch die Luft fliegende Steine und Marmor hätten die Passanten verletzt.
Das Gebiet wurde von der Polizei weiträumig abgeriegelt, die naheliegende Moschee evakuiert. Einen zweiten Sprengsatz konnten die Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben kontrolliert zünden. Dabei wurde niemand verletzt.
Laut CNN zwei Festnahmen
Bisher ist unklar, wer die Täter waren und ob gezielt Touristen getroffen werden sollten. Die Sicherheitskräfte sollen dem US-Nachrichtensender CNN zufolge zwei Verdächtige festgenommen haben. Die ägyptische Polizei machte dazu keine Angaben.
Zuletzt waren in dem Viertel im April 2005 bei einem Bombenanschlag zwei Touristen getötet und 18 weitere verletzt worden. Einen größeren Anschlag gab es zuletzt ebenfalls 2005 auf der Sinai-Halbinsel. Im Badeort Scharm el Scheich wurden damals mehr als 60 Menschen getötet.
Stand: 23.02.2009 08:05 Uhr
Quelle : http://www.tagesschau.de/ausland/kairo108.html -
Die Mumie kehrt zurück - dank CT
Archäologen aus Chicago haben ein hochauflösendes 3D-Modell von einer Mumie erstellt, ohne dafür den Sarkophag zu öffnen. Sie verwendeten einen neuen Computertomografen, der ursprünglich für medizinische Zwecke entwickelt wurde.
Bei der Mumie handelt es sich um die ägyptischen Frau Meresamun, die um 800 v. Chr. in einem Tempel in Theben Priesterin gewesen sein soll. Ihr Sarg ist vollständig intakt und geschlossen. Die Kuratoren des orientalischen Museums von Chicago haben sich bisher gegen eine eingehendere Untersuchung der Mumie gewandt, um eine Beschädigung zu vermeiden.
Die Computertomografie lieferte nun erstmals 3D-Bilder der Frau. Die Aufnahme erfolgte im ersten Schritt mit einem herkömmlichen CT mit 64 Detektorzeilen. Anschließend wurden die Aufnahmen mit einem neuen Gerät von Philips wiederholt, das eine wesentlich höhere Auflösung erlaubt. So konnten die Wissenschaftler tausend Bilder erstellen, die zusammengerechnet ein detailliertes 3D-Bild von Meresamun ergeben.
Dank der Technologie erfuhren die Forscher, dass die Mumie in mehrere Schichten Leinenbinden eingehüllt ist. Zu sehen sind auch Objekte in den Augenhöhlen ebenso wie die noch vorhandenen inneren Organe.
Meresamun soll etwa um 800 v. Chr. gelebt haben und zum Zeitpunkt ihres Todes ungefähr 30 Jahre alt gewesen sein. Die Zeichen an ihrem Sarg deuten darauf hin, dass sie im Amuntempel im südägyptischen Theben Priesterin und Sängerin war. Diese Vermutung stützen die Forscher auf Erkenntnisse über andere Frauen, die denselben Namenstitel trugen. Ebenso ist wahrscheinlich, dass Meresamun einer sehr einflussreichen Familie entstammte.
Von der Technik zeigt sich Professor Michael Vannier von der Universität Chicago begeistert: "Der iCT-Scanner ermöglicht uns, selbst komplexe Anatomien in Sekundenschnelle zu analysieren." Die Bilder seien schärfer und kontrastreicher als alle bisherigen Aufnahmen, so der Radiologe. "Wir sehen kleinste Dinge, zum Beispiel Abnutzungserscheinungen an Zähnen. Darüber hinaus lassen sich die einzelnen Einbalsamierungsschritte deutlich nachvollziehen und das Alter besser bestimmen."
"Er wurde für höchste Leistungen bei routinemäßigen Kopf- und Körperscans entwickelt und soll für anspruchsvolle Fälle wie herzkranke, verletzte und adipöse Patienten sowie von der Kinder- bis zur Altersheilkunde eingesetzt werden", sagt Dr. John Steidley von Philips über den neuen CT-Scanner.
Quelle:
Ärztezeitung -
Grabkammer mit 30 Mumien entdeckt
Archäologen haben in einer Grabkammer bei Kairo 30 Mumien und mehrere Sarkophage entdeckt. Die Kammer soll etwa 4300 Jahre alt sein und befindet sich in der Nähe der berühmten Stufenpyramide von Sakkara
Kairo - Seit Jahrzehnten durchforsten Archäologen die altägyptische Totenstadt Sakkara. Und immer wieder stoßen sie dabei auf bislang Unbekanntes - etwa einzigartige Holzstatuen oder Gräber der Pharaonen-Zahnärzte. In einer Grabkammer haben Forscher nun 30 Mumien und mehrere noch unberührte Sarkophage aus der Pharaonenzeit entdeckt. Die relativ unversehrte Mumie eines Mannes fanden die Forscher in einem 1,8 Meter langen Holzsarg, auf dem in Hieroglyphen der Name des Toten und seiner männlichen Vorfahren zu lesen ist. Vier weitere Sarkophage aus Kalkstein sollen in den kommenden Tagen vorsichtig geöffnet werden.
Der Chef der ägyptischen Altertümerbehörde, Zahi Hawass, erklärte am Montag in Kairo, das Grab sei ursprünglich für einen bedeutenden Priester der sechsten Dynastie (circa 2318 bis 2168 vor Christus) namens Sengam gebaut worden. Die in der mit Reliefs dekorierten Kammer gefundenen Mumien stammen jedoch vermutlich aus der 26. Dynastie (664 bis 525 vor Christus). Nach Angaben der Archäologen wurde zusätzlich zu dem ersten Korridor, der zu der Grabkammer führt, rund 1660 Jahre nach dem Bau der Kammer noch ein zweiter Gang gebaut, der an einer anderen Seite der Kammer endet. Für den Bau dieses zweiten Korridors sei eine der Wände der Grabkammer durchbrochen worden, sagte Hawass.
In eine Wand der Kammer waren den Angaben zufolge fünf Nischen eingelassen. In jeder dieser Nischen lagen vier Mumien. In einer der Nischen befand sich außerdem noch ein mumifizierter Hund. An einer anderen Wand fanden die Forscher in zwei Nischen menschliche Knochen. Die bislang unbekannte Grabkammer befindet sich rund elf Meter unter der Erde.
Das neu entdeckte Grab liegt westlich der berühmten Stufenpyramide des Djoser, einem der ältesten Steinbauwerke der Welt. In der großen Nekropole von Sakkara, die rund 27 Kilometer südlich des Stadtzentrums von Kairo liegt, hatte das gleiche Archäologenteam im vergangenen Dezember bereits zwei Gräber von Angehörigen des Hofstaates von Pharao Unas (5. Dynastie) entdeckt. In der Totenstadt von Sakkara waren vom 3. Jahrtausend vor Christus bis in die Perserzeit Könige und Beamte bestattet. Für mehrere Pharaonen wurden in Sakkara Pyramiden errichtet, von denen einige verfielen.
Quelle:
spiegel.de