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PercyGermany

männlich - 33 Jahre, Luxor/Aswan/Leipzig, Ägypten


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PercyGermany (Percy), männlich, 31 Jahre alt,
Leipzig

85111Luxor/Egypt - CornicheEl Nil Street, Egypt,
spricht Deutsch (DE)

اختصاصي في المنطقة العربية وافريقيا :::
German University in Cairo
(GUC – in privater, ägyptischer Trägerschaft mit DAAD,
Deutscher Botschaft Kairo und Deutsch-Arabischer Handelskammer als Partnern in Kairo sowie Ulm und Stuttgart als Partneruniversitäten in Deutschland),
El Tagammoa El Khames ::::
.يولد جميع الناس أحرارا متساوين في الكرامة والحقوق. وقد وهبوا عقلا وضميرا وعليهم أن يعامل بعضهم بعضا بروح الإخاء
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen. ::::

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Charakter
zuverlässig eher Ja
ordentlich eher Ja
weitsichtig eher Ja
hektisch eher Nein
konsequent eher Ja
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rationell eher Ja
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einfühlsam eher Ja
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humorvoll eher Ja
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diplomatisch eher Ja
aufmerksam eher Ja
kommunikativ eher Ja
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liebevoll eher Ja
sympathisch eher Ja

Mein Motto
LEBEN !

was mir wichtig ist:
Zufriedenheit

Das tue ich am liebsten:

Promis, High Society, asiat.exot.Kulturen,Pferdesport, tauchen

۞

Meine Stärken:
aufgeschl.kommukativ und rhetor.Schlagfertigkeit beweisen.

۞ I love Jehova ! ۞

Das tue ich nicht so gerne:
mich in Gesellschaft, Party, Lifestyle, Fetisch und Szene in den Vordergrund stellen

Was ich bewundere :
die Entstehung des Universum

Was mich nervt:
deutsche Politik

Mein Lieblingsbuch:
TRIUNITY:
Netzwerk für Lichtarbeit und Lebenshilfe...Wunsch unserer Seele

Mein größter Wunsch:
eine Reise um die Welt - aber ohne Rückfahrkarte

....Glückseeligkeit möcht ich erfahren...

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۞

Stats 30.177cm.68kg - 5'10".154lbs
Body & Typ Normal; Europäer Haare Kurz& Dunkelblond
Behaarung Rasiert, Keinen Bart Augen Grün
Piercings Nein Tattoos Nein
Raucher Nein
Sex Bisexuell

Religion: ZJ ۞ http://sextest.bsm-tools.de/?ID=358&C=1156...

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  • Neue Spuren der Hyksos in Ägypten

    Im Palastbezirk der Hyksos in Tel el-Dab'a fanden Archäologen die bisher älteste Keilschrifttafel Ägyptens. Sie stammt aus Babylon und wurde in "den letzten Jahrzenten des Altbabylonischen Reiches" beschrieben. Diese zeugt von den weit reichenden diplomatischen Beziehungen der Hyksos.

    Des weiteren fanden die Forscher das Skelett einer Pferdestute, die wahrscheinlich das Lieblingstier des Herrschers gewesen ist. Das ist der bisher älteste Fund einer Pferdebestattung in Ägypten.

    Die Hyksos herrschten im 17. Jh. v. Chr. über Ägypten.

    Den Artikel, mit mehr Infos über die Hyksos und mit einem Foto des Pferdeskeletts findet ihr unter Wissenschaft-Aktuell

  • Wird es eng um Nofretete?

    Die BZ-Berlin beruft sich in ihrem Artikel auf die aktuelle Ausgabe des Spiegels. Hier behauptet der Ägyptologe Rolf Krauss, dass die Büste der Nofretete eigentlich nicht in Berlin sein dürfte. Der Entdecker Ludwig Borchardt hätte Ägypten für die Nofretete den "Klappaltar von Kairo" überlassen. Dieser sei laut Krauss eine Fälschung.
    Der "Klappaltar" wurde einen Monat nach der Entdeckung der Nofretete gefunden, genug Zeit um ihn fälschen zu lassen. Christian Loeben, Leiter des ägyptischen Museums Hannover, unterstützt Krauss' These. Das Objekt sei ein "in betrügerischer Absicht gefertigter Stilmischmasch". Der Leiter des ägyptischen Museums Berlin, Dietrich Wildung, bestreitet das. Er und viele seiner Kollegen seien sich sicher, dass der Klappaltar echt ist. Außerdem hätte Krauss schon vor 10 Jahren im US-Magazin "KMT" darüber spekuliert. "Für Krauss ist dies eine schöne Gelegenheit sich ins Gespräch zu bringen" so Wildung.

    Trotz seiner Annahme möchte Krauss auch nicht, dass Nofretete nach Ägypten zurück muss. Aber er fürchtet, dass Deutschland nicht um eine Entschädigung herumkommen wird. Nofretete wird laut BZ-Berlin auf 390 Mio Dollar geschätzt.

    Quelle:
    BZ-Berlin

    Der Spiegel hat den Artikel leider (noch:) nicht online veröffentlicht. Viele Infos über die "Verschwörungstheorien" rund um Nofretete und viele weitere Informationen erhalten ihr auf der Homepage des ZDF. Leider hat das ZDF eine falsche Abbildung des Klappaltars veröffentlicht. Das dort abgebildete Altarbild Echnatons und Nofretetes (zu sehen im Ägyptischen Museum Berlin) soll Borchardt als Vorbild für den Klappaltar genommen haben.

    Eine, leider nur, kleine Abbildung des Klappaltars findet ihr auf der Homepage des ägyptischen Museums Kairo.
    Die Argumente, die der Spiegel (22/2009) als Beweise für eine Fälschung aufzählt, hat BZ-Berlin ebenfalls veröffentlicht (leider ohne Bild

  • 454 Artefakte kehren nach Ägypten zurück

    Das britische Myers Museum schickt 454 Artefakte zurück, die vor über 30 Jahren illegal aus Ägypten geschafft wurden. Die Objekte stammen vom Ägypten-Fan Ron Davey, dessen Familie dem Museum die Stücke hinterlassen hat.

    Wahrscheinlich schmuggelte Davey ein Großteil der Sammlung zwischen 1972 - 1988 außer Landes. Da die Unesco 1970 die private Ausfuhr von antiken Objekten verboten hatte, entschied sich das Museum für die Rückgabe der Objekte.

    Zu der Sammlung gehören 94 Perlenketten, 99 Tonfragmente, 109 Uschebtis, 60 Kleidungsstücke, 12 Bronzemünzen, 4 Skarabäen, 4 Keramikobjekte sowie Ton- und Steinfiguren.

    Laut dem Pressebericht ist es Ägypten gelungen, seit 2002 mehr als 5000 ägyptische Objekte wieder zurückzuholen.

    Quelle:
    pressemittleiung.ws

  • Ein neuer Roboter für Cheops

    Anscheinend steht ein neuer Versuch für die Erkundung des Schachtes der Cheops-Pyramide an.

    Auf einem Symposium der Internationalen Buchmesse in Turin kündigte Zahi Hawass den 26.07. als neuen Termin an.

    Ein neuer Roboter, entwickelt von Wissenschaftlern der Universitäten von Hong Kong und Manchester, soll diesmal versuchen das Geheimnis der Cheops-Pyramide zu lüften.

    Ob das Ereignis wie zuletzt 2002 live übertragen wird, sagte Hawass nicht.

    (siehe auch News vom 17.09.02)

    Quelle:
    The Egyptian State Information Service

  • 6000 Jahre alte Funde im Faijum

    N-TV berichtet von mehreren Funden im Faijum, nördlich des Qarun-Sees. Die entdeckten Objekte erstrecken sich über einen Zeitraum von über 6000 Jahren. Angefangen bei Pfeilspitzen, Schmuck und Nadeln aus Tierknochen, die aus der prähistorischer Epoche stammen, bis hin zu Keramik aus der Zeit islamischer Herrscher. Außerdem fanden die Forscher auch Höhlen und einfache Behausungen, die sowohl in prähistorischer als auch in späterer Zeit genutzt wurden. Des Weiteren wurden Münzen und Gewichte aus griechisch - römischer Zeit entdeckt.
    Der interessanteste Fund ist eine Steinplatte mit dem dem Namen des mysteriösen Herrschers Skorpion, der vor rund 5100 Jahren über Ägypten geherrscht haben soll.

    Quelle:
    N-TV

  • Hellenistische Statue gefunden

    In den Shalalat-Gärten von Alexandria wurde Anfang Mai eine Statue im hellenistischem Stil gefunden. Laut Kalliopi Limneou-Papakosta, Direktorin des Hellenischen Forschungsinstituts zur Zivilisation Alexandrias, ist die Statue "von einer seltenen Kunstfertigkeit und Schönheit". Sie zeige Ähnlichkeiten mit anderen Statuen von Alexander des Großen und sei der wichtigste Fund seit langem in Alexandria. Sie soll im Museum der Stadt der Öffentlichkeit gezeigt werden.

    Quelle:
    Griechenland Zeitung

  • Nofretete eine Fälschung?

    Henri Stierlin, Altertumsexperte aus der Schweiz, behauptet in seinem neuen Buch "Le buste de Néfertiti - une imposture de l'égyptologie?" (Die Büste der Nofretete - ein Betrug der Ägyptologie? Infolio-Verlag, Schweiz), dass die Büste der Nofretete eine Fälschung sei.

    Angefangen hat alles vor 20 Jahren als Stierlin sich mit dem heutigen Direktor des Ägyptischen Museums Berlin, Dietrich Wildung, traf. Weil die Büste derart gut erhalten ist, wollten sie als Scherz ein Buch herausbringen, das den Entdecker Ludwig Borchardt als Fälscher darstellen sollte.
    Was als Scherz gedacht war, ließ Stierlin nicht mehr los - zur Überraschung von Dietrich Wildung, der das Buch als "wunderbare Propaganda für unser Fach" sieht aber sich fragt "ob Stierlin die Sache wirklich ernst nimmt".

    Auch der Autor Erdogan Ercivan zweifelt in seinem Buch "Missing Link der Archäologie" (Kopp-Verlag, Rottenburg a. N.) an die Echtheit der Büste.
    Borchardt hätte die Büste nicht aus böser Täuschungsabsicht, sondern aus reiner Spaß an der Freud oder wie Stierlin berichtet als Präsentationsstück einer Halskette hergestellt. Halb im Scherz hätte er den "Fund" als echt bezeichnet. Wegen der allgemeinen Begeisterung des Fundstückes, hätte Borchardt nicht mehr die Kurve bekommen, um die Büste als seine Eigenkreation zu outen. Außerdem wollte er den sächsischen Herzog Johann Georg nicht der Lächerlichkeit preisgeben, als er sich, überzeugt von der Echtheit der Büste, mit ihr ablichten ließ. Dies wäre für die Autoren auch eine Begründung, warum die Büste nicht sofort, sondern erst 1924, 12 Jahre später, ausgestellt wurde.

    Borchardt arbeitete laut Ercivan eng mit Fälschern zusammen, um die Echtheit von Artefakten zu überprüfen. Erst kürzlich wurde eine Stele der Königin Hatschepsut als Fälschung entlarvt, die Ludwig Borchardt 1912 nach Berlin gebracht hat. Ist Borchardt das Opfer von Betrügern geworden?
    Dietrich Wildung betont, dass man bei der Untersuchung der Büste keine Spur von modernen Stoffen finden konnte. Außerdem sei der Fundbericht vom 06.12.1912 schlüssig.

    Ercivan mokiert, dass er keine Aufnahmen von der Durchleuchtung der Büste (selket.de berichtete) bekommen hat. Wenn unter der Gipsschicht ein stützendes Drahtgeflecht zu finden wäre, dann wäre dies ein sicherer Beweis für eine Kreation des 20. Jahrhunderts. Wildung gab den rüden Ton bei der Anfrage Ercivans als Begründung an, warum er ihm keine Unterlagen zu Verfügung gestellt hat.

    Auch das Aussehen der Nofretete hinterlässt Zweifel. Sieht sie doch eher aus wie eine Europäerin. Außerdem hätte sie im Profil laut Ercivan verblüffende Ähnlichkeit mit Borchardts Ehefrau.

    Quelle:
    Berliner Morgenpost

  • Schweinegrippe in Ägypten: Mai 2009

    Aus Furcht vor einer Ausbreitung der Schweinegrippe hat Ägypten die Schlachtung sämtlicher Schweine im Land angeordnet. Mit der Tötung der Tiere solle sofort begonnen werden, erklärte der ägyptische Gesundheitsminister Hatem el Galbali nach einem Treffen mit Präsident Husni Mubarak in Kairo.
    In Ägypten gibt es etwa 250.000 Schweine, die von der Minderheit der koptischen Christen gezüchtet und verspeist werden.
    Im Islam gelten Schweine als unrein.
    Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann die Schweinegrippe durch das Verspeisen von Schweinefleisch aber nicht auf den Menschen übertragen werden.

  • Wird Kleopatra gefunden, hätten viele gelogen

    Derzeit suchen Archäologen medienwirksam in dem Tempel von Taposiris Magna das Grab der ägyptischen Königin Kleopatra und ihres Geliebten Marcus Antonius. Der tatsächliche Fund wäre ein Desaster für die Geschichtsforschung. Denn alle Quellen widersprechen den Archäologen.

    Als vor neun Jahren in Berlin der Neufund eines Papyrus präsentiert wurde, auf dem die ägyptische Königin Kleopatra – möglicherweise – ihr handschriftliches Signet hinterlassen hat, war ein gutes Dutzend Kamerateams vor Ort. Wie groß die Aufmerksamkeit sein dürfte, wenn ihr unberührtes Grab ans Licht käme, kann man sich unschwer vorstellen. Und wenn darin noch die Gebeine ihres Geliebten Marcus Antonius gefunden würden, es wäre eine Weltsensation

    Die Hoffnung darauf schürt kein Geringerer als Zahi Hawass. Der ebenso mächtige wie umtriebige Chef der ägyptischen Altertümerverwaltung inszeniert sein neuestes Projekt denn auch entsprechend. „Wir hoffen, die Grabstätte zu finden und zwar unversehrt“, gab er mit medienwirksamem Vorlauf zu Protokoll. Jetzt soll nun die Suche beginnen, die zur „größten Entdeckung des Jahrhunderts“ (Hawass) führen soll.

    Bis dahin dürfte allerdings noch einige Zeit ins Land gehen. Denn das Grabmal, das da die Fantasie beflügelt, wird in 21 Metern Tiefe unter einem Tempel vermutet, der rund 50 Kilometer westlich von Alexandria auf einem Hügel liegt. Mit dem modernen Gerät sollen Röntgenaufnahmen noch in 70 Metern Tiefe möglich sein. Irgendwo da unten, ist sich die Archäologin Kathleen Martinez aus der Dominikanischen Republik sicher, befindet sich ein komplexes Tunnelsystem. An drei Stellen will ihr Team den Spaten ansetzen.

    Seit drei Jahren gräbt Martinez in dem Tempel von Taposiris Magna. Der Fund von zehn Mumien, 22 Münzen mit dem Abbild Kleopatras sowie einer Maske, die möglicherweise Marcus Antonius darstellt, bewogen die Spatenforscher zu ihrer Annahme, auf die Spur des legendären Paares gekommen zu sein.

    Hinzu kommt, dass es sich bei dem Tempel aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. wohl um einen heiligen Ort der Isis handelte. Im altägyptischen Mythos erweckte die Göttin ihren ermordeten Gemahl zu neuem Leben. Da sich Kleopatra im Leben ihren ägyptischen Untertanen auch als Inkarnation der Isis vorstellte, wäre ein Tempel der Fruchtbarkeitsgöttin auch ein ihr gemäßer Ort der letzten Ruhe. Soweit die hoffnungsvolle Spekulation.

    Doch hinter dem Spiel mit publikumswirksamen Erwartungen verbirgt sich auch brisanter methodischer Zündstoff. Denn den erhofften Fund dürfte es nach Aussage der schriftlichen Zeugnisse überhaupt nicht geben. Berichten doch die wichtigsten Chronisten und Historiker übereinstimmend, dass Kleopatra in Alexandria beerdigt wurde und Antonius an ihrer Seite. Also angenommen, die Grabungen in Taposiris Magna würden den mumifizierten Körper der Kleopatra ans Licht bringen, es würde unsere Gewährsleute in einer Weise desavouieren, die das methodische Gerüst der althistorischen Forschung ins Wanken brächte.

    Denn als Generallinie dient der Geschichtsschreibung die schriftliche Überlieferung. Im Fall von Kleopatras Kampf und Ende sind dies zudem erklärte Historiker, die ihre Schriften nach Maßstäben formten, die seit Jahrhunderten in der griechisch-römischen Welt erprobt wurden.

    Sie berichten klar und in weiten Teilen übereinstimmend davon, wie der Caesar-Erbe Octavian 31 v. Chr. bei Actium die Flotte seines römischen Rivalen Marcus Antonius und der ägyptischen Königin Kleopatra vernichtete. Wie die beiden Liebenden ihre letzten Monate in endzeitlichen Orgien verbrachten. Und wie Antonius schließlich der feindlichen Übermacht vor Alexandria erlag.

    Es sind Autoren der Weltliteratur, die uns ein ziemlich detailliertes Bild vom Endkampf schildern. Plutarch (um 45-125) stützte sich für seine Antonius-Biografie, die auch Shakespeare benutzte, auf zeitgenössisches Material, etwa den Bericht von Kleopatras Leibarzt Olympos. Die Weltgeschichte des Senators Cassius Dio (um 163-229) zählt zu den besten historischen Werken der römischen Kaiserzeit. Auch der Hofbeamte Sueton (um 70-130) steuert in seinen Kaiserbiografien Beobachtungen bei.

    Alle Berichte stimmen darin überein, dass sich Kleopatra im Palastviertel von Alexandria aufhielt, als ihr Geliebter seine letzte Schlacht verlor. Antonius stürzte sich in sein Schwert, starb aber nicht sofort. Auf Befehl der Königin wurde er in ihr Mausoleum gebracht, in das sie sich zusammen mit ihren Schätzen und einigen Dienerinnen zurückgezogen hatte. Der schwer verletzte Antonius soll in ihren Armen gestorben sein.

    Das alles geschah innerhalb weniger Stunden. Das schließt die Flucht der Königin und des Antonius durch die feindlichen Linien nach Taposiris Magna aus.

    Cassius Dio berichtet ausdrücklich, Kleopatra habe ihr Mausoleum in den königlichen Gärten Alexandrias errichten lassen. Der Archäologe Michael Pfrommer hat das Grabmal rekonstruiert: ein monumentaler Bau, dessen zweiter Stock als Galerie ausgeführt war. Nach Plutarch öffneten sich die Fenster zum Meer hin. In der Nachbarschaft soll ein Isis-Tempel gestanden haben.

    Mit einem Trick konnte Octavian Kleopatra gefangen nehmen und sich die Schätze sichern, die jene zu verbrennen gedroht hatte. Anschließend war der Sieger generös genug, ihr das prachtvolle Begräbnis des Antonius in ihrem Mausoleum zu gestatten. Dort wurde auch Kleopatra feierlich beigesetzt, nachdem sie sich mit einem Schlangenbiss oder Gift umgebracht hatte

    Nach Aussage aller Quellen fand das in Alexandrias Königsstadt statt, die ungefähr das nordöstliche Viertel der Metropole ausmachte. Für die Hoffnung, die Mumien des berühmten Paars sollten zig Kilometer westlich davon ans Licht kommen, sind also nur drei Gründe denkbar: 1. Die Leichen wurden nach der Beisetzung in Alexandria in das westliche Heiligtum gebracht, um sie etwa vor dem Sieger zu retten. 2. Die Leichen verschwanden vor ihrer Bestattung in Alexandria, so dass Octavian, um seine Milde vor aller Welt zu beweisen, eine Scheinbegräbnis inszenierte. 3. Die Quellen lügen.

    Sollten sich in Taposiris Magna tatsächlich Beweise für Antonius und Kleopatra finden, wären die Alternativen zwei und drei fatal. Denn sie würden zum einen zeigen, wie sehr ein römischer Kaiser seine Geschichtsschreiber korrumpieren konnte, und zum anderen, dass diese keineswegs dem Ruf gerecht werden, in dem sie stehen.

    Ein aktuelles Beispiel zu diesem Problem bietet ausgerechnet die Varusschlacht in ihrem 2000. Jubiläumsjahr. In einem Monat wird in Kalkriese die große Ausstellung eröffnet. Doch immer mehr Althistoriker nehmen mittlerweile an, dass auf dem seit Jahrzehnten ergrabenem Schlachtfeld nicht die Legionen des Varus, sondern Truppen des Germanicus 14-16 n. Chr. vernichtet wurden. Denn: Eine solche Erklärung passt besser zur schriftlichen Überlieferung eines Tacitus oder Cassius Dio.

    Die wissenschaftliche Kritik an Zahi Hawass wird sich indes in Grenzen halten. Ägyptens Chef-Archäologe ist absoluter Herr über die Grabungslizenzen im Nilland. Und die wird niemand mit vorschnellen Urteilen in Frage stellen wollen

    Quelle:
    Die Zeit

  • Ägypter mischten Wein Kräuter bei

    In den eingetrockneten Resten von mehr als 5000 Jahre altem ägyptischen Wein haben Forscher Hinweise auf den Zusatz verschiedener Kräuter gefunden.

    Das berichtet eine Gruppe um Patrick McGovern vom University of Pennsylvania Museum of Archaeology in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaft ("PNAS&quot:). Die Resultate gehen auf neue chemische Analysen zurück, die mit winzigen Mengen der kostbaren Proben auskommen. Bislang gab es Hinweise auf Kräuter im Wein zu medizinischen Zwecken in dieser Region aus historischen Dokumenten.

    Ägypten war in alter Zeit ein Zentrum für Medizin, dort wie anderswo wurden viele pflanzliche Substanzen für die Behandlung eingesetzt. Der nun untersuchte Weinrest datiert etwa auf das Jahr 3150 vor Christus und stammt aus dem Grab von Pharao Scorpion I. Er war einer der ersten Herrscher des Landes.

    In einem Gefäß wurden schon vor Jahren gelbliche Rückstände entdeckt. Darin fanden sich nun chemische Hinweise auf Bohnenkraut, eine Pflanze aus der Gattung der Wucherblumen (Tanacetum annuum) sowie einen Beifuß-Vertreter (Artemisia seibeni). Zudem zeigten sich chemische Verbindungen, die eindeutig auf Wein schließen ließen.

    Die gefundene Kombination chemischer Verbindungen lasse im Prinzip aber auch den Schluss auf den Zusatz anderer Kräuter zu, etwa Melisse, Koriander, Minze oder Salbei, erklären die Forscher in dem Journal. Nicht alle diese Pflanzen waren damals in Ägypten heimisch. Nähere Details über die verwandten Kräuter könnten vielleicht durch spätere Analysen geklärt werden.

    Quelle:
    Frankfurter Rundschau

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