PercyGermany
männlich - 33 Jahre, Luxor/Aswan/Leipzig, Ägypten
Blog 220
PercyGermany (Percy), männlich, 31 Jahre alt,
Leipzig
85111Luxor/Egypt - CornicheEl Nil Street, Egypt,
spricht Deutsch (DE)
اختصاصي في المنطقة العربية وافريقيا :::
German University in Cairo
(GUC – in privater, ägyptischer Trägerschaft mit DAAD,
Deutscher Botschaft Kairo und Deutsch-Arabischer Handelskammer als Partnern in Kairo sowie Ulm und Stuttgart als Partneruniversitäten in Deutschland),
El Tagammoa El Khames ::::
.يولد جميع الناس أحرارا متساوين في الكرامة والحقوق. وقد وهبوا عقلا وضميرا وعليهم أن يعامل بعضهم بعضا بروح الإخاء
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen. ::::
http://www.dugg.de/nickpage/1211171_Percy
http://81314.iboox.com/ http://www.grafikgaestebuch.de/ggbook.php?user...
Charakter
zuverlässig eher Ja
ordentlich eher Ja
weitsichtig eher Ja
hektisch eher Nein
konsequent eher Ja
häuslich eher Ja
interessiert eher Ja
rationell eher Ja
fantasievoll eher Ja
einfühlsam eher Ja
verantwortlich eher Ja
konservativ eher Nein
umsorgend eher Ja
geduldig eher Ja
ausdauernd eher Ja
selbstbewusst eher Ja
dominant eher Ja
fleissig eher Ja
praktisch eher Ja
tolerant eher Ja
anpassungsfähig eher Ja
motiviert eher Ja
flexibel eher Ja
schlagfertig eher Ja
humorvoll eher Ja
lebendig eher Ja
diplomatisch eher Ja
aufmerksam eher Ja
kommunikativ eher Ja
vertrauensvoll eher Ja
liebevoll eher Ja
sympathisch eher Ja
Mein Motto
LEBEN !
was mir wichtig ist:
Zufriedenheit
Das tue ich am liebsten:
Promis, High Society, asiat.exot.Kulturen,Pferdesport, tauchen
۞
Meine Stärken:
aufgeschl.kommukativ und rhetor.Schlagfertigkeit beweisen.
۞ I love Jehova ! ۞
Das tue ich nicht so gerne:
mich in Gesellschaft, Party, Lifestyle, Fetisch und Szene in den Vordergrund stellen
Was ich bewundere :
die Entstehung des Universum
Was mich nervt:
deutsche Politik
Mein Lieblingsbuch:
TRIUNITY:
Netzwerk für Lichtarbeit und Lebenshilfe...Wunsch unserer Seele
Mein größter Wunsch:
eine Reise um die Welt - aber ohne Rückfahrkarte
....Glückseeligkeit möcht ich erfahren...
http://85762.netguestbook.com/go/?u=http://ein...
۞
Stats 30.177cm.68kg - 5'10".154lbs
Body & Typ Normal; Europäer Haare Kurz& Dunkelblond
Behaarung Rasiert, Keinen Bart Augen Grün
Piercings Nein Tattoos Nein
Raucher Nein
Sex Bisexuell
Religion: ZJ ۞ http://sextest.bsm-tools.de/?ID=358&C=1156...
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?صباح النور, يا أخي! كيف حالك !أهلا وسهلا بك
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Katakomben unter den Pyramiden
Der britische Autor Andrew Collins berichtet von einem riesigen Komplex an Tunneln, Höhlen und Kammern, das sich unter dem Pyramidenfeld von Gizeh befindet.
Collins und der Ägyptologe Nigel Skinner Simpson entdeckten die Erwähnung eines Tunnelsystems in den Memoiren des britischen Forschers und Diplomaten Henry Salts. Die Memoiren wurden nie veröffentlicht, weshalb die Katakomben unter dem Pyramidenfeld in Vergessenheit gerieten.
Collins und Simpson glauben anhand der Aufzeichnungen den Eingang gefunden zu haben. Er liegt inmitten eines nicht-aufgezeichneten Grabes westlich der Pyramiden und führt in eine zusammengestürzte Kammer mit tierischen Knochenresten, Fledermauskolonien und giftigen Spinnen.
Das Forscherteam fand in dieser riesigen Höhle auch Mumienfragmente. Je weiter sie in die Höhle vordrangen, desto dünner wurde die Luft. So mussten sie ihre Forschungen erst mal abbrechen. Spätere Besuche enthüllten mehr über die Ausmaße dieser Konstruktion, die in Collins Buch "Beneath the pyramids" veröffentlicht werden sollen.
Zahi Hawass nahm sogleich die Luft aus diesem Projekt: "Es gibt keine neuen Entdeckungen in Gizeh" und weiter "Wir wissen alles über das Gizehplateau - Amateure können dort nichts neues finden."
Collins ist sich seiner Sache sehr sicher: "Wir haben akademische Bibliotheken in London und Kairo durchsucht und wir haben aus der neueren Zeit keine Erwähnung über die Höhle oder das Grab gefunden". Lt Collins könne Hawass ihn gerne vom Gegenteil überzeugen und Schriftstücke bezüglich des Grabes und der Höhle zuschicken. Eine Reaktion blieb bisher aus.
Wenn die Katakomben zehntausende wenn nicht sogar hunderttausende von Jahren alt wären, könnten sie nicht nur die Entwicklung des Pyramidenfeldes beeinflusst haben, sondern auch den Glauben der alten Ägypter an eine Unterwelt, in der die Seele wieder aufersteht und danach in den Himmel hinauffährt.
Antike Totentexte erwähnen die Existenz einer unterirdischen Welt in der Nähe der Pyramiden von Gizeh, so Collins weiter.
Quellen:
Discovery.com (mit Foto)
Redorbit.com -
Der Pharos soll wieder strahlen
Rekonstruktion des Leuchtturms von Alexandria möglich
"Wir haben jetzt die Methoden für eine korrekte Rekonstruktion" so Zahi Hawass, Leiter der ägyptischen Altertümerbehörde, der Zeitung Al-Ahram in der vergangenen Woche.
1435 n. Chr. wird der Pharos das letzte mal in der Geschichte erwähnt. Zu der Zeit war er wahrscheinlich schon eine Ruine. Die letzten Reste lagen auf dem Meeresgrund, die anderen hatte der mamelukische Sultan Kait Bey einfach für den Bau seiner gleichnamigen Festung genommen. Aber welche Steine aus der Festung gehörten zum Leuchtturm? Man wusste bis vor wenigen Jahren nichts über das Material, die Form und die Größe der Bausteine.
Dank dem Unterwasserarchäologen Yves Empereur, der neben vielen Statuen 50 verschiedene Steinblöcke ans Tageslicht holte, wissen die Forscher mehr. Die Blöcke waren hauptsächlich aus Granit und Sandstein, einige auch aus Marmor und Kalkstein.
Das Forschungsprojekt "Midstone" der europäischen Union hat im Juni dieses Jahres einen Abschlussbericht über den Leuchtturm von Alexandria vorgelegt. Die Forscher nahmen Proben von oberirdischen und versunkenen Quadern und konnten so die Beschaffenheit der Steine bestimmen. Sogar die Herkunft konnte ermittelt werden: die meisten stammen aus Steinbrüchen bei Alexandria und Kairo, die auch heute noch existieren. Einige Granitblöcke kamen aus Assuan und der Marmor wurde aus dem weit entfernten Griechenland importiert.
"Das könnte der Schlüssel für die Rekonstruktion dieses erstaunlichen Bauwerks sein", so Hawass.
Den kompletten Artikel mit vielen Hintergrundinfos über den Leuchtturm von Alexandria findet ihr bei
http://www.tagesspiegel.de/magazin/w...art304,... -
Jackson und Ägypten
Eine 3000 Jahre alte Kalkstein-Büste hat es den Anhängern des King of Pop angetan. Die steht zwar schon seit 1988 im Field-Museum in Chicago, ist aber erst jetzt zum beliebtesten Ausstellungsstück des Hauses geworden. Sie zeigt eine unbekannte Frau, die dem „King of Pop“ verblüffend ähnlich sieht!
Besonders Nase, Augen und Mund der Ägypterin sehen aus wie Jackos – sie könnte glatt als seine Urahnin durchgehen! Allerdings: Während die bröckelnde Nase bei Michael von Schönheitschirurgenhand verursacht wurde, hat der Kalkstein-Büste ihr hohes Alter übel mitgespielt. Sie wurde zwischen 1550 bis 1050 vor Christus in Ägypten geschaffen.
Der Kurator des Museums, Jim Phillips, geht davon aus, dass Michael Jackson, der am 25. Juni einen Herzstillstand erlitten hatte, die Büste nicht kannte. Seit einem Zeitungsbericht über die „Jacko-Urahnin“ würden er und seine Mitarbeiter mit Anfragen „überschwemmt“, sagte Field.
„Wir hatten schon Leute, die in unser Museum kamen und fragten: ,Wo ist Michael Jackson?'“
http://www.bild.de/BILD/unterhaltung...-aehnli... -
das Grab des Haremhab
Zahi Hawass berichtet auf seiner Blogseite, dass das Grab des Haremhab im Tal der Könige nun wieder für Touristen zugänglich sei. Um die Feuchtigkeit zu regulieren, wurde eine hochmoderne Belüftungsanlage von einer deutschen Firma in das Grab eingebaut. Die hochempfindlichen Grabmalereien, die durch "Ausdünstungen" der Touristen in Mitleidenschaft gezogen werden, sollen so besser geschützt sein. Bei Erfolg, sollen solche Anlagen auch in andere Gräber eingebaut werden.
mehr:
http://www.drhawass.com/blog/press-release-tom... -
Büste der Hatschepsut gefälscht
Büste der Hatschepsut gefälscht?
Das Ägyptische Museum Berlin scheint nicht zur Ruhe zu kommen. Nach Zweifel an der Echtheit der Nofretete-Büste und des Papyrus mit der Unterschrift Kleopatras, fragt nun wieder jemand nach der Echtheit eines antiken Objektes - der Büste der Hatschepsut.
Dieser Jemand ist ein unbekannter Forscher namens Klaus Köller. Er hegte schon lange Zweifel an der Echtheit der Büste, die das Ägyptische Museum Berlin 1986 zusammen mit der Ernst-von-Siemens-Stiftung für 1 Millionen DM von einem der "bedeutendsten Antiquitätenhändler Englands" (F.A.Z.) Robert Symes gekauft hatte.
Bezüglich Robert Symes muss man noch erwähnen, dass er vor 20 Jahren tatsächlich ein renommierter Antiquitätenhändler war. In früheren Jahren wurden seine Depots aber als Schleuse für gefälschte Kunstwerke benutzt.
Über "Umwege" bekam nun Klaus Köller ein Tütchen mit Gesteinssplitter, die angeblich bei der Socklung der Büste durch die Bohrung hinabgerieselt sind.
Klaus Köller hat nun diese Gesteinssplitter von der technischen Universität (TU) Berlins untersuchen lassen. Hierbei handelte es sich um "Magnesit-Siderit-reichem Gestein" und nicht aus Granit, woraus die Büste eigentlich sein soll. Außerdem entdeckten die Wissenschaftler eine "faserige" Substanz, wie man sie in modernen Baustoffen findet.
Ob die Büste wirklich aus Granit ist, wird schon länger angezweifelt. Das Berliner Rathgen-Institut und der Münchner Geologe Dietrich Klemm haben bei einer früheren Untersuchung den bräunlichen Stein nicht zuordnen können.
Einige Medien schrieben, dass Klaus Köller von der TU Berlins sei. Laut F.A.Z. ist Herr Köller dort gänzlich unbekannt. Wie dem auch sei, die TU meldete sich zu Wort, dass sie nur ein Tütchen Gesteinssplitter untersucht hätten, die genauso gut aus der "Berliner Oranienstraße" (F.A.Z.) stammen könnte. Und weiter schreibt die F.A.Z.: "Fatale Ergebnisse, die zwei Jahre nach der Analyse zum "Spiegel" gelangten und so schließlich für internationales Aufsehen sorgten. Köllers Tütchen reichte, um eine weitere Darstellung Hatschepsuts unwiederbringlich verloren scheinen zu lassen.
Die Sprecherin der zum Museum gehörenden Preußenstiftung, Stefanie Heinlein, äußerte ebenfalls Zweifel an der Untersuchung. Frühere Gutachter hätten die Echtheit der Büste bestätigt. Ob es eine weitere Untersuchung an der Büste geben wird, hielt sie offen.
Quellen:
F.A.Z., 23.07.2009, Nr. 168 / Seite 33
tagesspiegel
welt online (mit Foto der Büste)
Financial Times Deutschland -
Forscher entlocken Mumien letzte Geheimnisse
9. Juli 2009, 14:05 Uhr
In Mannheim startet ein einzigartiges Forschungsprojekt: Um ungelösten Rätseln über Herkunft, Ernährung, Krankheit und Sterben Jahrtausende alter Toter auf die Spur zu kommen, wird ein hochmoderner Computertomograph eingesetzt. Was das Gerät staubtrockenen Mumien an Geheimnissen entlocken kann, ist erstaunlich.
Die Mumie einer Frau wird in das Computer-Tomographie-Gerät in der Mannheimer Uniklinik geschoben: Die Ägypterin ist seit rund 2400 Jahren tot. „Wie sie an den Goldblattauflagen auf der Haut sehen, handelt es sich um eine hochstehende Persönlichkeit, die eine Einbalsamierung erster Klasse erhielt“, sagt Wilfried Rosendahl, Leiter des Mumienprojekts der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen. Unterdessen zeigt der Monitor, was die Frau im Bauch trägt: eine Papyros-Rolle.
„Gut möglich, dass die Rolle mit Hieroglyphen beschriftet ist, aber mit der jetzigen Technologie können wir sie noch nicht lesen“, erklärt Rosendahl. Doch was das derzeit modernste und im Klinik-Alltag für Kranke eingesetzte CT-Gerät von Siemens den Mumien an Geheimnissen zu entlocken vermag, ist weltweit einzigartig.
Im Mannheimer Universitätsklinikum geht eine Forschungsreihe unter dem Namen „German Mummy Project“ neue Wege. Erstmals arbeiten ein Museum und ein Krankenhaus zusammen an der Analyse und Erhaltung von mumifizierten Leichen. Das Reiss-Engelhorn-Museum und die Radiologie der Klinik nutzen dabei einen besonders leistungsfähigen, drei Millionen Euro teuren Computertomographen, um dreidimensional ins Innere der Körper zu blicken.
„Durchleuchten statt Aufschneiden“ lautet das Gebot für den Oberarzt Christian Fink und Wilfried Rosendahl. „Auf diese Weise geben die Mumien ihr Inneres preis und bleiben dennoch völlig unversehrt“, erklärte die Uni-Klinik.
Die dreidimensionalen Körperscans sind so detailreich, dass mit ihren Daten ein Laserstrahl im so genannten Rapid-Prototyping-Verfahren exakte Kunststoffkopien von Körperteilen wie dem Schädel herstellen kann. „Wir sind auf solche Verfahren und den berührungslosen Blick ins Innere angewiesen, weil wir die Mumien nicht zerstören, sondern erhalten und restaurieren wollen“, erläutert Rosendahl.
Begonnen hat das international bedeutsame Forschungsprojekt 2004, nachdem in den Kellern des Mannheimer Museums 20 Mumien entdeckt wurden, die teilweise als im Krieg verloren galten oder nur mit wenigen Angaben in Inventurlisten verzeichnet waren. Um das Rätsel von Herkunft, Alter, Geschlecht, Ernährungsgewohnheiten, Krankheit und Tod zu lösen, kooperierten die Museumsmacher mit der Uni-Klinik und einer Reihe weiterer Wissenschaftler bis hin zu Experten für Haar- und Giftanalysen.
Was straubtrockenen Mumien mit modernster Analytik an Geheimnissen entlockt werden kann, ist erstaunlich: Bekannt wurde so etwa, dass die alten Ägypter von Parasiten gepeinigt wurden, dass sie an Lepra, Kinderlähmung und schmerzhaften Zahnabszessen litten und dass sie auch Schweinefleisch aßen.
Der CT-Scan der ägyptischen hochstehenden Dame mit dem Namen „III-130“ – so ihre Inventar-Nummer – zeigt „auf den ersten Blick einen Bruch der Elle im linken Unterarm, perfekte Zähne und keine Osteoporose“, sagt Oberarzt Christian Fink, der die Bilder auswertet. Die Mumie der etwa 20 bis 40 Jahre alten Frau ist eine Leihgabe des Museums Basel, wo sie im 19. Jahrhundert unter ungeklärten Umständen landete. Sie wird nun in den kommenden Monaten ebenso detailliert untersucht wie zwölf weitere Mumien, darunter Vorfahren des Barons von Crailsheim aus der Familiengruft im Schloss Sommerdorf oder einbalsamierte Mumien aus Peru.
Bei zwei bereits untersuchten Mumien aus Basel stießen die Forscher ebenfalls auf Überraschungen. Unter anderem fanden sie heraus, dass es sich bei einer kleineren einbandagierten Mumie keineswegs um ein Baby handelte, wie ursprünglich angenommen worden war, sondern um ein Kind. Sein Sarg war wahrscheinlich von Grabräubern geplündert worden, daraufhin war es mit „zusammengeschobenen“ Beinen bandagiert worden.
Alle durchleuchteten Mumien werden Bestandteil einer Wanderausstellung von insgesamt 70 Mumien, die nächstes Jahr in den USA gezeigt werden soll. Unter ihnen ist auch die Mumie einer Peruanerin, die 1415 im Alter von 30 bis 50 Jahren starb und mit geschlossenen Händen einbalsamiert wurde. Der CT-Scan in Mannheim zeigte, dass sie darin zwei Objekte festhielt. Zunächst vermuteten die Forscher Gegenstände aus Kupfer, Gold oder Keramik. Über das berührungslose Rapid-Prototyping konnten dann Nachbildungen der Gegenstände angefertigt werden. Es waren zwei Milchzähne von Kindern: ein Eck- und ein Backenzahn.
„Warum die Kinderzähne in die Hände der Verstorbenen gelegt wurden, werden wir nie erfahren. Vielleicht ist es eine Botschaft wie 'Denk an die Kinder!'“, sagt Rosendahl. Für ihn schlägt diese Entdeckung eine unerwartete und berührende Brücke zwischen Zeiten und Kulturen. „Auch heute sammeln noch viele Eltern die Milchzähne ihrer Kinder“, sagt er.
Nicht nur die Wissenschaftler, die auf Erkenntnisse über Krankheiten, Riten und Verletzungen hoffen, ziehen einen Vorteil aus der Kooperation. Auch die Ärzte lernen durch die Versuche mit den Mumien mehr über die Funktionen ihres ungewöhnlich leistungsfähigen Computertomographen. „Mit diesem CT ist es möglich, dichte Strukturen wie Verbände und Bandagen oder Knochen voneinander zu trennen und zum Beispiel die Knochen unverdeckt sichtbar zu machen“, erklärt Fink.
Natürlich wird bereits seit Jahren mit Computertomographen gearbeitet, um Geheimnissen der Mumien auf die Spur zu kommen. „Aber nach wie vor ist jede neue Mumie ein neuer Baustein im Gesamtbild über das Leben und Leiden der Menschen in dieser Zeit“, meint Rosendahl. Und nach wie vor sind die Mumien für Menschen ein Phänomen: „Sie sind eben eine interessante Metapher für das ewige Leben“, erklärt der Experte. „Es gibt ja auch nichts, was so tot ist und doch lebendig.“ Nach der ersten Analyse werden Wissenschaftler aus aller Welt auf die CT-Bilder aus Mannheim zurückgreifen können. Konkrete Ergebnisse wollen Rosendahl und sein Team zunächst aber nicht präsentieren: „Die Mumie hat ihre Zeit gebraucht, um zu uns zu kommen. Jetzt brauchen wir unsere Zeit, um das Ganze zu studieren."
Im 19. Jahrhundert rollte eine wahre Ägyptomanie über Europa. Es galt als schick in besseren Kreisen bei Partys um Mitternacht eine Mumie aufzuwickeln, um sich zu gruseln. Eine Vorstellung, die dem Altertumsforscher Rosendahl heute selbst einen Schauer über den Rücken jagt: „Damals wurden mehr Mumien vernichtet als heute in unseren Museen ausgestellt werden“.
Deshalb sei es unverzichtbar, mit den noch vorhandenen Mumien schonend umzugehen, um Leben und Leiden vergangener Epochen genau zu dokumentieren.
http://www.welt.de/wissenschaft/arti...heimnis... -
Funde neben Ägyptischen Museum Kairo
In der Nähe des westlichen Tores des Ägyptischen Museums Kairo, haben Archäologen einen Speicher mit antiken Artefakten ausgegraben. Dazu gehören ein Tisch aus Kalkstein, einige Steine, der Fuß eines pharaonischen Pfeilers aus dem Jahr 1300 v. Chr. und das Fragment einer Platte mit Hieroglypheninschrift,
Diese Art von Platte wurde während der gesamten pharaonischen Periode benutzt, um spezielle Ereignisse zu verzeichnen, so Zahi Hawass. Sie zeigt den Kopf einer Kobra.
Den außergewöhnlichen Fundort erklärte Zahi Hawass mit dem Verhalten ausländischer Archäologen, die in der Vergangenheit, ihrer Ansicht nach, nutzlose Objekte im Museumsgarten vergraben haben.
Quelle:
smashhits.com -
Altägyptische Festung gefunden
Eine Festung aus der Zeit Psammetichs I. (664 - 610 v. Chr.) ist in der Nähe der Stadt Ismailija am östlichen Rand des Nildeltas gefunden worden.
Das Gebäude ist 380 x 625m groß und liegt in der altägyptischen Militärsiedlung Daphnae. Die Festung besteht aus "drei aufeinanderfolgenden Hallen, einen Tempel aus Kalkstein und einem kleinen Palast mit acht winzigen Räumen"
In Daphnae befinden sich außerdem noch 22 große Speichergebäude zur Aufbewahrung von Waffen und Lebensmitteln.
Quelle:
sueddeutsche.de -
neue Gräber , 22.Juni 2009 !
Gräber aus der 18. Dynastie entdeckt
In der Nekropole von Dra Abu el-Naga, an der Westbank von Luxor, haben ägyptische Archäologen ein Grab aus der 18. Dynastie entdeckt. Das Grab gehört dem Aufseher der Jäger Amun-em-Opet, der kurz vor der Regierung Echnatons gelebt hat.
Zahi Hawass berichtete auch von zwei Eingängen von undekorierten Gräbern, die nordwestlich des Grabes gefunden wurde. Im Vorhof des ersten Grabes fanden die Forscher 7 Siegel mit dem Namen Amenhotep-Ben-Nefer, Hüter der Rinder des Amun. Im zweiten Vorhof wurden Siegel mit dem Namen Eke, königlicher Gesandter und Aufseher/Hausverwalter des Palastes entdeckt. Desweiteren fanden die Forscher Reste von unidentifizierten Mumien und Uschebtis aus Fayence und gebranntem Ton.
Quelle:
eTuroboNews -
DNA-Test an Mumie Tutanchamuns
Zahi Hawass meldete am Montag,1.6.2009 dass ägyptische Wissenschaftler einen DNA-Test an der Mumie Tutanchamuns durchführen werden. So soll herausgefunden werden, wer mit Tutanchamun verwandt ist.
Die Tests, wozu auch röntgen und die Rekonstruktion von möglichen verwandtschaftlichen Besonderheiten gehören wird, sollen von Experten der medizinischen Fakultät der Kairoer Universität unterstützt werden.
Die Untersuchungen sollen hauptsächlich im Tal der Könige durchgeführt werden.
Die ägyptische Altertümerverwaltung lehnte Anfragen für Tests an Mumien stets ab, da sie von "Ausländern" und von Laboratorien kamen, die "nicht spezialisiert auf Mumien" sind.
Quelle:
Daily Times