McZandy
weiblich - 28 Jahre, Seebenstein, Österreich
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Kindheitserinnerungen Kapitel 4
[center]Mein 1. Haustier
Ich war schon immer ein Tiernarr , ich liebe einfach alles, was kein Mensch ist*GGG* naja, die reden wenigstens nicht zurück….mit 3 Jahren habe ich angefangen, Schnecken zu sammeln, in einer Schuhschachtel mit ein paar Löchern, ein bisserl Gras…….naja, meine Mama fands schon sehr grausslich und hat meine kleine Farm dann heimlich in der Toilette entsorgt. Als ich dahinterkam, und deswegen schrecklich geweint habe, schenkten mir meine Eltern ein kleines Meerschweinchen, so ein dreifärbiges, moi, des war so lieb. Ich gab ihm(oder ihr, das weiss ich nicht mehr) den Namen Felix(jaja, ich weiss, origineller hätte es kaum sein können.
Ich war so verliebt in diesen kleinen Nager, ich kanns gar nicht in Worte fassen, ich kam mir richtig erwachsen vor, so als Haustierbesitzerin. Ich mochte es gerne, wenn Felix so lustig quickte und sich im Käfig ein Nest baute…..es hätte eine wunderbare Freunschaft werden können, doch dann……..naja, ich muss Luft holen, bevor ich weiterschreibe, es war einfach so……..schrecklich……meine mama meinte es nur gut, sie fütterte Felix mit irgend so einem Salat, naja, jedenfalls bekam der kleine Nager darauf die Flitzn ( soll Durchfall heissen ), er war dann nicht mehr dreifärbig, sondern sah aus wie eine kleine Sumpfsau, auf jeden Fall hat er gestunken… gut, meine Mama hat daraufhin ein Schafferl (oder kleine Wanne) mit Wasser geholt und den Felix ordentlich gewaschen, dann hat sie ihn in ein Handtuch gewickelt und trockengeföhnt.
Manchen mag das normal erscheinen, aber ich denke, dass ein jeder Tierarzt davon abrät, ein Nagetier zu baden…..einen Tag später, fing Felix an zu niesen und er hatte starken Schüttelfrost, leider war kein Tierarzt zu erreichen, deswegen nahmen ihn meine Eltern am Abend mit ins Bett, eingehüllt in ein Handtuch und auf eine Wärmeflasche gebettet.
Doch es wurde immer schlimmer…..Felix fing an, laute, undefinierbare Geräusche von sich zu geben und seine Zuckungen (vielleicht waren es Krämpfe) wurde immer schlimmer, ich bin weinend auf meinem Bett im Zimmer gesessen und habe mir die Ohren zugehalten, so laut waren die Geräusche….tja, nach einer Weile war dann nichts mehr zu hören, ich dachte mir, jetzt sei Felix wieder gesund, ich rannte ins Schlafzimmer, und fand meine Mutter weinend vor…..tja, auch wenn ich sehr klein damals war, ich habe sofort gewusst, dass Felix jetzt im Meerschweinchen Himmel ist. Mein Papa holte ein Sackerl, packte die Leiche ein, und entsorgte das ganze draussen in den Müllcontainern. Am nächsten Tag aber wollte meine Mama unbedingt, dass er es wieder rausholt, damit wir es im Garten vergraben können.
Uns so kam es, dass ich lernte, wie man aus zwei Eisstangerl ein Kreuz bastelt, das wir dann beim Grab in die Erde gesteckt haben….Seitdem hatte ich nie wieder ein Meerschweinchen, und meine Mama hat nie wieder eins unserer Haustiere gebadet… -
Kindheitserinnerungen Kapitel 3
Mein 1. „Freund“
Also, ich weiß noch ganz genau, dass meine Eltern mit einem anderen Paar befreundet waren, die einen kleinen Sohn in meinem Alter hatten: der kleine Fritzi. Blond war er und eine breite Zahnlücke hatte er, aber die hatte ich auch, aber bei mir sah es besser aus*GG*
Jedenfalls war es mir immer furchtbar peinlich, weil unsere Eltern dauernd wollten, dass wir Händchen halten und uns Bussis geben, nur damit sie ein niedliches Fotomotiv hatten.
Nötigung nennt man so was heutzutage. Sogar im Schiurlaub waren wir alle zusammen, dauernd mussten Fritzi und ich nebeneinander fahren oder am Skihüttenkamin nebeneinander sitzen und uns umarmen, damit wir wieder ein:“OH, sind die zwei nicht süss?“ hören duften.
Ich wette, die hatten unsere Hochzeit schon geplant, aber zum Glück sind wir ja später dann umgezogen. Nichts gegen Fritzi, der war eh lieb, aber der Jürgen aus meiner Klasse war echt fesch! Der sah für seine 7 Jahre echt schon reif aus. Ich hatte sogar das Glück, bei der Erstkommunion neben ihm zu sitzen. Doch danach trafen sich alle im Gasthaus Riepl, auch der Fritzi war dort, deshalb musste ich wieder neben meinem „Freund“ sitzen. Tja, mich würde interessieren, ob der Fritzi sich auch noch so daran erinnert wie ich, aber seit dem Jahre 1990 habe ich ihn nicht mehr gesehen. -
Kindheitserinnerungen Kapitel 2
Der leidige Kindergarten
Sno, wir überspringen jetzt ein paar Jahre, weil ich weiß so gut wie nichts mehr über die Zeit zwischen Geburt und Kindergarten. Außerdem dürfte es wohl niemanden interessieren, wie ich lernte, aufs Töpfchen zu gehen oder wie brav ich Bäuerchen machen konnte. Nein, das will ich wirklich niemanden zumuten.
Also, mit ungefähr vier Jahren kam ich in den Stadtkindergarten in Hollabrunn. Ich habe es dort gehasst, das grauenhafte Essen, die unfreundlichen „Tanten“, die depperten Kinder, einfach alles.
Kommen wir zunächst auf die „Verköstigung“ zu sprechen. Es gab jeden Tag immer irgendeine grüne Suppe zu essen, die schmeckte so furchtbar, das es an ein Wunder grenzt, dass meine Geschmacksnerven heute nicht komplett ruiniert sind. Tja, wenn man die Suppe nicht rechtzeitig aufgegessen hatte, kann ich nur sagen Pech, dann wurde der Hauptgang direkt in dem noch vollen Suppenteller serviert, soweit man das servieren nennen darf. Ich weiß noch ganz genau, ich war einmal nicht schnell genug, den grünen Schleim runterzuwürgen, da wurde mir schon ein Topfenstrudel, oder so was ähnliches, mitten in meine Suppe geklatscht. Nennt mir eine Person, die so was freiwillig runter bekommt.
Als nächstes zu den „nette Tanten“. Dazu kann ich nur sagen, die Hexe aus Hänsel und Gretel hatte sicher eine sympathischere Ausstrahlung als diese alten Fuchteln. Da traute man sich ja nicht einmal fragen, ob man zur Toilette darf, so böse, wie die immer geschaut haben. Und da gab es dann tatsächlich einen Buben, der hat in der Spielecke immer einen „Krapfen“ (eine nicht ganz so ekelige Bezeichnung für den Stuhlgang) unter den Tisch gelegt. Also der war wohl am meisten eingeschüchtert von allen.
Am meisten sind mir diese Mittagsschläfchen auf den Keks gegangen, da musste man sich, obwohl man nicht müde war, auf so grausliche Matratzen legen und mindestens eine Stunde schlafen. Aber wer kann auf einer Matratze schlafen, wo Pipiflecken drauf sind, auf gut deutsch, die haben so fürchterlich gebrunzelt (gestunken), dass man gar nicht schlafen konnte. Da war einem noch schlecht vom Essen, und dann gleich noch mal schlecht vom Gestank.
Na wenigstens gab es einmal im Monat ein Kasperltheater, das war eigentlich immer recht lustig, auch der große Spielplatz war nicht so schlecht, vor allem das Sackhüpfen hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Es war zwar immer sehr peinlich, aber die Eltern haben sich immer so lustig übertrieben gefreut, wenn der Sohn oder die Tochter als erster übers Ziel hüpfte. Da sind sie vor Freude aufgesprungen und haben gejubelt, fast so, als hätte jemand bei Olympia eine Goldmedaille gemacht. Medaillen hat es zwar keine geregnet, aber dafür gab es immer als Belohnung ein Stück Kuchen, so trocken, dass es bei den Ohren rausstaubte. Naja, es hätte mich auch schlechter treffen können. -
Kindheitserinnerungen Kapitel 1
Diese Geschichten stammen direkt aus meinem Gehirn und sind zu 97% wahrheitsgetreu, können aber aufgrund des langen, verstrichenen Zeitraums etwas lückenhaft sein.
Ich werde euch über meine Kindheit berichten, genauso über meine schwierige Jugend bishin zu den 1. Schritten in der Arbeitswelt.
(die 1. sind immer die schwersten).
Da ich schon mal einige Seiten verfasst habe, die im Dialekt geschrieben waren(sehr lustig anzuhören aber sehr schwer zu lesen), werde ich versuchen, in schönem Hochdeutsch zu schreiben, aber manche Wörter lassen sich leider nicht schön umschreiben oder hören sich dann dämlich an,deswegen werde ich mitunter ein paar wohlbekannte Begriffe einstreuen.
Ausserdem achte ich im Schreibefluss weder auf Grammatik, noch auf die Richtige Zeitfolge, ich hoffe, ihr seht mir das nach!
Ich wünsche allen viel Spass beim Lesen und hoffe, dass jene, die hier vorkommen, es mir nicht übelnehmen.
Copyright by Sandra Schaffer
Meine schwere Geburt
(zumindest für meine Mama war es schwer)
Also ich kann mich, wie die meisten unter uns, leider nicht an meine eigene Geburt erinnern. Daher schreibe ich nur das auf, dass mir meine Mutter mal erzählt hat.
Ich kam erstens schon mal eine Woche zu spät zur Welt und dann noch an einem Sonntag. Das bedeutete, dass kein Arzt Dienst hatte, nur eine Hebamme, also musste der Arzt erst verständigt werden. Meine Mutter hatte große Schmerzen, ich war wohl ein ziemlich dickes Paket. Es kam dann leider zu Komplikationen, und als der Arzt endlich daherkam, blieb ihm nichts anderes übrig, als die Geburt zu beschleunigen, andernfalls wäre es für meine Mama und mich kritisch geworden.
Ich hoffe, den nachfolgenden Teil der Erzählung hat meine Mama übertrieben, ansonsten wird mir das für den Rest meines Lebens peinlich sein, denn laut ihrer Aussage wurde ich ……… oh Mann, bitte nicht auslachen, ……… durch eine elektrische Saugglocke auf die Welt gebracht.
Das war am 27. September 1981 um exakt 13.50! Das „Paket“ war 52cm groß und 3600 Gramm schwer. Hm, soll ich das jetzt erzählen, da ist noch ein peinliches Detail! Aber egal, was solls? Mama hat außerdem gesagt, ich stank nach faulen Eiern. Sehr niedlich, oder? Da muss man das frischgeborene Baby einfach lieb gewinnen!
Mir fällt ein, ich habe keine Ahnung, wo sich der Papa während meiner Geburt aufhielt, ob er anwesend oder in der Arbeit war. Hat mir niemand erzählt.
Nur meinen Zeugungstermin weiß ich (sofern nicht gelogen), angeblich hat sich mein Papa am 24. Dezember mit meiner Mama verlobt (wahrscheinlich hatte er ein Geschenk vergessen und daher ein schlechtes Gewissen), und sie dürfte es ihm in der darauf folgenden Nacht gedankt haben. Mehr ist dazu wohl nicht zu sagen.
So ich muss diese Seite noch voll bekommen, was gibt es zu diesem Thema noch zu sagen? Vielleicht, dass es sicher gut war, an einem Sonntag geboren zu sein? Man sagt ja, dass Sonntagskinder wahre Glückskinder sind. Ich muss gestehen, dass ich noch nie wirkliches Pech im Leben hatte bis jetzt. Aber ich will es nicht verschreien, wer weiß, was noch alles auf mich zukommt!
Lange Rede kurzer Sinn, nun bin ich also auf der Welt, und bereit, meine armen Eltern in den Wahnsinn zu treiben. Naja, ganz so schlimm war`s auch nicht. Lest einfach weiter und bildet euch selbst eine Meinung. -
FABELN...kennt jeder(sollt jeder kennen) XD
FUCHS u RABE
Ein Rabe saß auf einem Baum und hielt im Schnabel einen Käse; den wollte er verzehren. Da kam ein Fuchs daher, der vom Geruch des Käses angelockt war.
»Ah, guten Tag, Herr von Rabe!« rief der Fuchs. »Wie wunderbar Sie aussehen! Wenn Ihr Gesang ebenso schön ist wie Ihr Gefieder, dann sind Sie der Schönste von allen hier im Walde!«
Das schmeichelte dem Raben, und das Herz schlug ihm vor Freude höher. Um nun auch seine schöne Stimme zu zeigen, machte er den Schnabel weit auf - da fiel der Käse hinunter.
Der Fuchs schnappte ihn auf und sagte:
»Mein guter Mann, nun haben Sie es selbst erfahren: ein Schmeichler lebt auf Kosten dessen, der ihn anhört - diese Lehre ist mit einem Käse wohl nicht zu teuer bezahlt.«
Der Rabe, bestürzt und beschämt, schwur sich zu, daß man ihn so nicht wieder anführen sollte - aber es war ein bißchen zu spät.
ZEUS u PFERD
"Vater der Tiere und Menschen", so sprach das Pferd und nahte sich dem Throne des Zeus, "man will, ich sei eines der schönsten Geschöpfe, womit du die Welt geziert, und meine Eigenliebe heißt es mich glauben. Aber sollte gleichwohl nicht noch verschiedenes an mit zu bessern sein?" "Und was meinst du denn, das an dir zu bessern sei? Rede, ich nehme Lehre an", sprach der gute Gott und lächelte.
"Viell-eicht", sprach das Pferd weiter, "würde ich flüchtiger sein, wenn meine Beine höher und schmächtiger wären; ein langer Schwanenhals würde mich nicht verstellen; eine breitere Brust wurde meine Stärke vermehren; und da du mich doch einmal bestimmt hast, deinen Liebling, den Menschen, zu tragen, so könnte mir ja wohl der Sattel anerschaffen sein, den mir der wohltätige Reiter auflegt."
"Gut", versetzte Zeus, "gedulde dich einen Augenblickl" Zeus, mit ernstem Gesichte, sprach das Wort der Schöpfung. Da quoll Leben in den Staub, da verband sich organisierter Stoff; und plötzlich stand vor dem Throne - das häßliche Kamel.
Das Pferd sah, schauderte und zitterte vor entsetzendem Abscheu.
"Hier sind höhere und mächtigere Beine", sprach Zeus; "hier ist ein langer Schwanenhals; hier ist eine breite Brust; hier ist der anerschaffene Sattel! Willst du, Pferd, daß ich dich so umbilden soll?"
Das Pferd zitterte noch.
"Geh", fuhr Zeus fort; "dieses Mal sei belehrt, ohne bestraft zu werden. Dich deiner Vermessenheit aber dann und wann reuend zu erinnern, so daure du fort, neues Geschöpf" - Zeus warf einen erhaltenden Blick auf das Kamel - - "und das Pferd erblicke dich nie, ohne zu schaudern."
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