Blog 43
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Im Buch des Lebens
Alles
ist verzeichnet
im Buch des Lebens
Vorherbestimmt sind
von Ewigkeit her
die Wege
auf denen du gehst
die Menschen
denen du begegnest
die Zahl deiner Tage
die Nächte voll Liebe
und die voll Einsamkeit
deine Träume und deine Sehnsüchte
Nichts
auf Erden
ist ohne Bedeutung
Wie jedes Steinchen
unter den vielen anderen eines Mosaiks
seinen Platz hat
so ist wichtig
jeder Herzschlag
jeder Augenblick
jede Begegnung
Und sage nie
Ich bin unwichtig
Der Tropfen Wasser im Meer
sage das nicht
und auch nicht
das Sandkorn in der Wüste
Das Blatt am Baume
sage das nicht
und auch nicht
die Wolke am Himmel
Denn ohne dich
fehlte
der Erde der Faden
der sie mit dem Himmel verbindet
Ohne deine Träume und deine Tränen
ohne dein Lachen und deine Sehnsucht
wäre sie ärmer
wie der Garten
dem fehlt eine Blume
und der Himmel
dem fehlt ein Stern
Aus dem Buch deines Lebens kannst du
keine Seiten heraus trennen,
aber immer wieder ein neues Kapitel beginnen.
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Schneeflöckchen kommt geschneit
Mutter Wolke zieht schwer gefüllt mit uns dicken Regentropfen durch den trüben Himmel. Lang kann es nicht mehr dauern und sie wird sich öffnen und uns in die weite Welt entlassen. Wir drängeln uns dicht zusammen, aufgeregt und bereit auf das große Abenteuer. Was wird mich erwarten? Wo werde ich aufschlagen? Wir Regentropfen sind schwer und wenn es dumm kommt klatsche ich hart auf den Boden auf. Lieber wäre mir natürlich das Wasser, in einen großen See vielleicht oder in einen reissenden Fluß fallen und sich treiben lassen mit Millionen von Artgenossen in den ewigen Kreislauf der Natur.
Kalt ist es geworden, ich zittere und bibbere. Da, wie durch Zauberhand öffnet Mutter Wolke ihre Pforte und wir Regentropfen fallen aus ihrem schützenden Kokon.
Wir schreien und jubeln und jeder wird seine persönliche Geschichte erleben. Ich drehe und purzle in der Luft, werde immer schneller und schneller.
Doch plötzlich verliere ich meine Geschwindigkeit. Ich werde langsamer und fange an mich zu verändern. Was passiert mit mir? Ich werde immer leichter und verforme mich zu einem Kristall. Ich sehe dass meinen Freunden um mich herum das gleiche passiert. Wir werden zu wunderschönen Sternen aus Eis. Wir schweben und tanzen durch die eisige Luft, wirbeln herum und drehen uns mit unseren wunderschönen weißen Kleidern umher.
Dunkel ist der Himmel über uns geworden. Ein leichter Wind trägt mich zu einem hellen Licht. Immer strahlender wird dieses Licht und ich lasse mich fallen, ergebe mich diesem herrlichen Glanz. Wie ein Wattebausch so leicht komme ich mitten auf einer Tannenspitze zur Ruhe. Die Tanne hat das Licht gesandt. Sie hat mir meinen Weg gezeigt. Sie ist geschmückt mit herrlichen bunten Kugeln und hunderte von Kerzen leuchten auf ihr. Unten auf dem Boden stehen viele Kinder und bestaunen sie mit großen Augen und singen:
„Schneeflöckchen, Weissröckchen wann kommst du geschneit“......
Ja ich bin da, lache ich. Seht mich an an, ich bin zu euch geflogen, so weit vom Himmel herunter. Ich wohnte in einer Wolke und jetzt sitze ich ganz oben auf diesem wundervollen Baum und ihr singt und freut euch weil ich da bin.
Immer mehr meiner Freunde fliegen zu mir und wir kleiden die Tanne in eine weiße Pracht.
„Es schneit, es schneit, bald kommt Weihnachten“ schreien die Kinder und sie fassen sich an den Händen und springen um den Weihnachtsbaum herum.
Meine Freunde und ich freuen uns sehr über diese nette Begrüßung und singen unser Lied :
„Schneeflöckchen, Weissröckchen jetzt sind wir geschneit
Wir bringen euch Freude zur Weihnachtszeit“
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ZENSUR
So nun "durfte" ich meinen letzten Blog entfernen!
Oder sagen wir mal, ich wurde dazu gezwungen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Dabei heißt es doch bei uns eigentlich....
Zensur und Pressefreiheit in Deutschland heute
In der Bundesrepublik Deutschland ist die ZENSUR
durch das Grundgesetz (Artikel 5 Absatz 1) AUSGESCHLOSSEN.
Ja watt denn nun???
Eigentlich darf ich meine Meinung äußern, aber nur hier bei Netlog nicht...
Oder was?
Alles, was mit mir zu tun hat, gehört zu mir.
Mein Körper, mit allem was er tut,
mein Kopf, mit allen Gedanken und Ideen,
meine Augen, mit allen Bildern, die sie erblicken,
meine Gefühle, gleich welcher Art -
Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Begeisterung.
Mein Mund und alle Worte, richtig oder falsch.
Meine Stimme, laut oder leise, und alles, was ich mir
selbst oder anderen tue.
Mir gehören meine Phantasien, meine Träume,
meine Hoffnungen, meine Befürchtungen,
mir gehören all meine Siege und Erfolge
und all meine Niederlagen und Fehler.
Das bedeutet für mich: Ich äußere meine Meinung, auch wenn sie irgendwelchen
Netlogidioten nicht passt! Oh sorry, es sind ja Netlogadmins
Naja, drauf geschissen!
Wollt ihr wissen, was mich so richtig ankotzt?!? Wahrscheinlich nicht
Aber ich hau es trotzdem raus! Es dürfen sich unsere ausländischen Mitbürger
benehmen wie die Axt im Wald ( was natürlich nicht auf alle zutrifft, aber eben auf so einige )
Im Grunde hab ich absolut nichts gegen "Ausländer", habe selbst im Bekanntenkreis
und auch als Arbeitskollegen welche. Aber bei denen, wo es mit der Anpassungsfähigkeit hapert
weil sie gar keinen Bock darauf haben da kommt mir die Galle hoch
Und wenn ich das denke, wieso soll ich es nicht äußern dürfen?
Und deshalb hatte ich ja auch den Blog "Grüß Gott" eingestellt...
Tja, aber Netlog maßt sich ja ZENSUR an.
Also Blog gelöscht, und diesen geschrieben!
Es muss doch keiner meine Meinung teilen! Aber ich will sie äußern dürfen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
NACHTRAG:
Der Artikel 5 GG und die sieben Grundrechte
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
Obwohl Artikel 5 GG oft als ein Grundrecht zitiert wird, enthält dieser sogar sieben Grundrechte:
1. Meinungsfreiheit
2. Informationsfreiheit
3. Pressefreiheit
4. Freiheit der Rundfunkberichterstattung
5. Freiheit der Filmberichterstattung
6. Kunstfreiheit
7. Freiheit der Wissenschaft und der Lehre
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Du kannst mir nichts anhaben
Du kannst mir nichts anhaben
Du kannst Dein Schwert gegen mich führen
Doch werde ich den Schnitt nicht spüren
Du kannst den Pfeil gegen mich schicken
Doch wird er meine Brust nicht erblicken
Du kannst ein Messer nach mir werfen
Doch wird es mein Herz nicht treffen
Du kannst Deinen Hass gegen mich jagen
Doch kann er nicht an meinem Vertrauen nagen
Du kannst mir Deine Liebe entziehen
Doch wird meine Hoffnung niemals fliehen
Du kannst alles tun und gegen mich verwenden
Doch wirst Du Deine Zeit nur verschwenden
Denn Du kannst mir nichts anhaben
weil ich es nicht zulasse.........
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Die Vergangenheit ist eine tolle Entschuldigung
Gedicht über die Vergangenheit der Menschen und ihr Vorwand
Ihr seid ängstlich und aggressiv
denn Ihr wurdet als Baby nicht geliebt
es tut mir leid - ich verstehe Euch
Ihr seid zickig und empfindlich
denn Ihr wurdet als Kind nicht gefördert
ich sage nichts - ich verstehe Euch
Ihr seid großmäulig und egozentrisch
denn Ihr wurdet als Jugendlicher nicht für voll genommen
es ist ok - ich verstehe Euch
Wenn ich mich so verhalte wie Ihr
dann ernte ich nur Missbilligung
mir ging es auch nicht immer gut - aber ich verstehe Euch
Doch wie lange soll Eure Vergangenheit Euer Wesen tarnen? -
So will ich sein
Gedicht über das, was man ist und sein will
Immer ungeduldig
Auf dem Sprung
Immer gehetzt
Und in Eile
Immer strebend
Nicht zufrieden
Immer treibend
Nicht beständig
Kann nicht rasten
Auch nicht ruhn
Gedanken springen
Immer tun
Ich bin so
Darf ich so sein?
Frag ich mich
Und sage nein
Nicht angepasst
Und eigensinnig
Sag was ich denk
Bin nicht willig
Eckig und kantig
Und unbequem
Sand im Getriebe
So will ich sein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! -
Schreie
Ich muss schreien, schreien, schreien,
muss an den Gitterstäben der Pein rütteln
die mich einengen, mir die Luft zum Atmen nehmen.
MUSS IRGEND ETWAS TUN.
Der Schmerz kommt wie ein Hammerschlag,
der mein Herz trifft wie einen Gong
und es erzittert unter dieser Macht.
ICH SCHREIE
Schreie, schreie, schreie,
schreie, auch als ich eigentlich
gar nicht mehr schreien kann.
SCHREIE
Lautlos, hilflos, schamlos.
Ich bin ein einziger Schrei
der Verzweiflung und der Wut.
ES
ES ist wieder da.
ES besucht mich jede Nacht.
ES quält mich gnadenlos.
STILLE
Und ich bin ganz still.
Möchte sterben.
Aber dann hätte ES mich.
GANZ UND GAR
Und das lasse ich nicht zu.
Diesen Triumph gönne ich
diesem schwarzen Etwas nicht.
NIE
Deshalb werde ich leben,
werde ES suchen und finden –
und siegen!
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Wieso
Wieso soll ich mir einen Mann suchen???
Klar, alleine leben ist nicht wünschenswert! Zumindest nicht für mich...
Ich bin nun mal eine Frau die nicht gerne alleine ist, und dazu stehe ich auch...
Aber muss ich deshalb auf biegen und brechen nach einem Mann suchen?
Kann ich nicht einfach abwarten, was die Zeit mit sich bringt?
Mal davon abgesehen das garantiert nur wenige Männer mit einer
Frau wie mir zurecht kommen
Ich bin nunmal nicht das typische Weibchen!!! Hab große Klappe,
lasse mir nichts gefallen und weiß genau was ich will & was nicht.
Wenn ich z.B erzähle, das ich alleine in eine Kneipe gehe schauen manche
mich schräg an... HÄH was soll denn das? Nur weil die selbst nicht den Mum
dazu haben, soll ich zu hause versauern? Nur weil es nicht in das Weltbild
mancher Frauen passt, darf ich mich nicht mit Männern unterhalten, oder was?
Und weil es nicht in das Weltbild mancher Männer passt, soll ich lieber nur
kochen und backen? Tja Pech Leute, so ist Ela eben nicht...
Und wer sich als Mann nur so ein "Weibchen" an seiner Seite vorstellen kann...
Shit happens... da bin ich sowas von die Falsche
ICH LASSE MICH IN KEINE SCHUBLADE MEHR STECKEN!!!
Ich liebe all meine Tattoos ( denn jedes hat seine Bedeutung ), und ebenso
mag ich meine Piercings! Wem das nicht passt..
Bleibt doch weg
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Abends
Abends
streife
ich
die Gleichgültigkeit
des Tages
ab
wie einen schweren Mantel.
Abends
ergebe ich
mich
meinen Gedanken -
sie stehen
fordernd vor mir.
Abends
bin ich
ICH...
und hätte es
doch manchmal
lieber wieder Tag.
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Schlimme Tage
Es gibt Tage,
da schauen unsere Blicke
in entgegengesetzte Richtungen,
da haben unsere Worte
unterschiedliche Bedeutungen,
da hören unsere Ohren
verschiedene Musik.
An solchen Tagen
sollten wenigsten unsere Nasen
einen gemeinsamen Duft erschnuppern,
der uns wieder auf die richtige Fährte bringt.
Bitte warten...